Wegen Corona-Mutation

Neue Corona-Regel: Private Treffen in dieser Großstadt verboten

Weil sich die Corona-Mutation in Flensburg immer weiter verbreitet, wurden nun die Maßnahmen verschärft.

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Alarmstimmung in Flensburg: In der Stadt steigen die Infektionszahlen seit Mitte Januar stetig an. Derzeit liegt die Inzidenz bei 181,9 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner und gehört damit zu den Corona-Hotspots in Deutschland.

Hohe Corona-Zahlen in Flensburg: Nächtliche Ausgangssperre beschlossen

Als Grund für die stetig steigenden Zahlen wird die Verbreitung der in Großbritannien entdeckten Variante B.1.1.7 vermutet. Die Mutation macht nach Angaben der Stadt etwa ein Drittel aller seit Mitte Januar bestätigten Fälle aus. Nun haben die Stadt und das Bundesland Schleswig-Holstein auf die beunruhigenden Entwicklungen reagiert.

WIe Ministerpräsident Daniel Günther auf einer Pressekonferenz erklärte, habe man sich auf eine Verschärfung der Maßnahmen in Flensburg geeinigt. "Die Lage in Flensburg wird nicht besser", so der Politiker. Das Infektionsgeschehen sei diffus und nicht mehr auf bestimmte Ausbrüche zurückzuführen.

Endlos-Lockdown: Darum wurden die Corona-Regeln noch verschärft

Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, gilt deshalb ab Sonnabend zunächst für sieben Tage eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens. Sollte sich das Infektionsgeschehen nicht verbessern, kann die Regel um eine weitere Woche verlängert werden. Außnahmen sind Arztbesuche und Fahrten zur Arbeit. Bei Verstößen sollen Bußgelder verhängt werden.

Auch private Treffen sind nicht mehr erlaubt

Auch im privaten Bereich gibt es weitere Einschränkungen. Ein Hausstand darf sich nicht mehr mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt treffen. "Ich weiß, dass das eine weitere Einschränkung der Freiheit der Menschen ist. Wir merken aber einfach, das die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen", so Günther zu den Kontaktbeschränkungen.

Ausnahmen gibt es hier für Besuche im Krankenhaus und in Pflegeeinrichtungen sowie für Paare mit getrennten Wohnsitzen und Kindern von getrennt lebenden Eltern. Zudem bleiben die Schulen und Kitas in der Stadt sowie im Kreis Schleswig-Flensburg geschlossen. "Wir hoffen, dass wir nächste Woche anders auf die Lage schauen und miteinander feststellen, das es funktioniert", sagte Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange.

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