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Neue Corona-Variante entdeckt! Was wir bisher über die neue Omikron-Mutation wissen

Omikron hat die Welt weiterhin fest im Griff. Jetzt haben Forscher*innen eine neue Mutation nachgewiesen, eine sogenannte Rekombination. Alle wichtigen Infos!

Neue Omikron-Mutation
Ist die neue Omikron-Mutation gefährlicher? Foto: almoond/iStock

Omikron passt sich dem Infektionsgeschehen immer besser an. Die Coronavirus-Mutante trat bisher in den Subtypen BA.1 und BA.2 auf, wobei BA.2 als wesentlich ansteckender gilt. Jetzt haben Wissenschaftler*innen eine neue Omikron-Mutation entdeckt.

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Neue Omikron-Mutation: Das wissen wir bisher

Das Gesundheitsministerium in Israel bestätigte zwei nachgewiesene Fälle mit der neuen Omikron-Mutation. Demnach seien vergangene Woche zwei Einreisende an Tel Avivs Flughafen Ben Gurion mittels PCR positiv auf die neue Virusvariante getestet worden.

Die neue Omikron-Mutation hat noch keinen eigenen Namen. Es soll sich dabei um eine Kombination aus den Subtypen BA.1 und BA.2 handeln. Man geht davon aus, dass sich die beiden Personen zu bestimmten Zeitpunkten sowohl mit BA.1 als auch mit BA.2 angesteckt haben. Durch die Kombination beider Subtypen können sogenannte Rekombinationen entstehen.

Neue Omikron-Mutation: Neue Symptome?

Israels Corona-Berater Salman Zarka betonte, dass Rekombinationen grundsätzlich normal sind. Nicht immer führen sie zu gefährlicheren Subtypen.

Im Fall der neuen Omikron-Mutation sei kein Grund zur Panik gegeben. "In diesem Stadium machen wir uns keine Sorgen, dass die neue Variante zu schweren Fällen führen könnte", sagte Zarka laut "fr.de" im israelischen Militärradio.

Die Infizierten in Tel Aviv hätten mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen typische Corona-Symptome aufgewiesen. Beide hätten jedoch nicht medizinisch behandelt werden müssen.

Die Erfahrung zeigt, dass Mutationen nicht immer eine Verschärfung der Situation bedeuten. Vor Omikron dominierte die Delta-Variante des Coronavirus, die wesentlich häufiger zu schweren Krankheitsverläufen als Omikron geführt hatte.

Omikron: Infektionszahlen explodieren

Omikron wurde im November 2021 zum ersten Mal nachgewiesen und dominiert inzwischen das Infektionsgeschehen in zahlreichen Ländern, darunter Deutschland. In der Europäischen Union gehen rund 78 Prozent der Infektionen auf Omikron zurück.

Der Subtyp BA.2 sorgt in den vergangenen Wochen für explodierende Fallzahlen in Deutschland: Aktuell werden durchschnittlich 200.000 neue Infektionsfälle pro Tag gemeldet.

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Artikelbild & Social Media: almoond/iStock

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