Neues JahrNeue Gesetze: Diese Änderungen stehen uns 2019 bevor

2019 steht vor der Tür und hält einige neue Gesetze bereit. Von Kindergeld bis Zeitumstellung – welche Änderungen du zum neuen Jahr kennen solltest.

 

Neue Gesetze und Änderungen 2019

In nur einem Monat neigt sich das Jahr 2018 bereits wieder dem Ende zu. 2019 steht in den Startlöchern - und wurde in der Politik bereits heiß diskutiert. Die große Koalition hat im nächsten Jahr viel vor. Mehrere Gesetzesvorhaben wurden bereits vom Bundesrat bewilligt.

2019 könnte sich somit einiges ändern - was du wissen musst, haben wir für dich zusammengefasst:

Krankenkassenbeiträge sinken

Ab dem 1. Januar 2017 sind Arbeitgeber wieder dazu verpflichtet, die Hälfte des Zusatzbeitrages zu zahlen. Dieser sinkt zeitgleich auf 0,9 Prozent.

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Reisende aufgepasst

Verspätungen bei Bahn- und Flugreisen sollen zukünftig automatisch entschädigt werden. Ein entsprechendes Modell muss jedoch noch entwickelt werden, der Antrag liegt zunächst bei der Länderkammer.

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Brückenteilzeit

Wie bereits angekündigt, tritt zum ersten Januar 2019 nun die Brückenteilzeit in Kraft. Arbeitnehmer können demnach eine befristete Zeit lang zwischen einem und fünf Jahren in Teilzeit arbeiten und dann zur Vollzeit zurückkehren. Bedingung hierfür ist eine Mindestgröße des Unternehmens von 45 Mitarbeitern.  

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WhatsApp wird werblich

Bisher verschonte ein Vertrag zwischen Facebook und WhatsApp die Nutzer letzterer App vor Werbung. Besagte Klausel läuft jedoch Anfang 2019 aus. Ab Frühjahr soll Werbung im Messenger-Dienst ausgespielt werden.

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Mütterrente

Ab 2019 erhalten Eltern, deren Kinder vor dem Jahre 1992 geboren wurden, mehr Rentenpunkte. Mehr erfährst du hier: Mütterrente II bringt mehr Geld

Kindergeld

Zum ersten Juli 2019 bekommen Eltern pro Kind zehn Euro mehr Kindergeld ausgezahlt. Zusätzlich steigen die Grund- und Kinderfreibeträge an.

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Geringverdiener

Ebenfalls zum Juli 2019 tritt eine Änderung für Geringverdiener in Kraft. Sie müssen zukünftig erst ab einem monatlichen Einkommen von 1.300 Euro volle Sozialversicherungsbeiträge zahlen, statt wie zuvor bereits ab 850 Euro.

Zeitumstellung

Eine europaweite Angleichung beziehungsweise Abschaffung der Zeitumstellung ist geplant. Bei der diesjährigen Umfrage unter EU-Bürgern haben bereits 80 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer gegen die Zeitumstellung gestimmt. Im Bundesrat ist die Abschaffung ebenfalls zugestimmt, betont jedoch die Wichtigkeit einer Abstimmung unter den EU-Ländern. Eine Zeitdifferenz zwischen Deutschland und den Nachbarländern könnte zu Schwierigkeiten führen. Bis April 2019 sollen sich die Länder für die Sommer- oder Winterzeit entscheiden. Davor muss die Abschaffung der Zeitumstellung jedoch noch vom Europäischen Parlament abgesegnet werden.

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Mehr Pflegekräfte

Insgesamt sollen 13.000 neue Stellen in der Altenpflege aufgebaut werden. Neu ist auch die Regelung, dass das Ausbildungsgehalt von Pflegekräften im ersten Jahr von den Krankenkassen gezahlt werden soll.

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Social Bots kennzeichnen

Um Fake News und Manipulation vorzubeugen, will der Bundesrat eine Kennzeichnungspflicht für sogenannte Social Bots durchsetzen. Dabei handelt es sich um Programme, die, als reale Person getarnt, automatisch in sozialen Netzwerken aktiv sind und dort beispielsweise Informationen streuen.

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