RechtNeue Gesetze im Februar 2020: Das ändert sich

2020 bringt neue Gesetze mit sich. Was du im Februar wissen musst, erfährst du hier.

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Inhalt
  1. Brexit zum 1. Februar 2020
  2. BahnCard 25 und BahnCard 50 werden günstiger
  3. Abo-Fallen werden ausgelenkt
  4. WhatsApp beendet Serviceupdates für alte Betriebssysteme

Der Jahreswechsel von 2019 auf 2020 ist noch nicht so lange her, trotzdem tut sich in Sachen neue Gesetze hierzulande einiges! Damit du den Überblick behältst, haben wir uns schlau gemacht und erklären die vier wichtigsten Regelungen, die ab Februar 2020 gelten.  

 

Brexit zum 1. Februar 2020

Es sei "davon auszugehen", dass Großbritannien die EU nach jahrelangen Verhandlungen am 1. Februar 2020 tatsächlich verlässt. Das schreibt das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Weiter heißt es dort über den Brexit:
"Für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen ändert sich dann erstmal nichts, da zunächst bis Ende 2020 eine Übergangsphase läuft, in der das EU-Recht im und für das Vereinigte Königreich grundsätzlich weiterhin gilt, jedoch ohne britisches Mitbestimmungsrecht in den EU-Institutionen. Das Vereinigte Königreich wird in dieser Zeit auch Mitglied des EU-Binnenmarktes und Teil der EU-Zollunion bleiben."
Hier erfährst du, welche Folgen der Brexit für dich haben könnte. 

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BahnCard 25 und BahnCard 50 werden günstiger

Es muss ja nicht gleich London nach dem Brexit sein, aber wer 2020 mit der Bahn reisen will, der darf sich freuen: 
Die Preise für die BahnCard 25 und die BahnCard 50 sinken ab Februar 2020 um jeweils 10 Prozent. Grund dafür ist der verringerte Mehrwertsteuersatz, den die Bundesregierung in ihrem Klimapaket beschlossen hat. Schon im Januar waren die Preise für normale Tickets sowie die BahnCard 100 gesenkt worden. 
Wer seine Sparkarte für den Zug schon vor der Senkungen des Mehrwertsteuersatzes gekauft hat, erhält einen Gutschein in Höhe der Kaufdifferenz. 

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Abo-Fallen werden ausgelenkt

Einmal auf dem Smartphone falsch geklickt und aus Versehen ein Abo bei einem Drittanbieter abgeschlossen, das via Handyrechnung bezahlt werden muss? Diese Zeiten sind nun vorbei!
Die Bundesnetzagentur hat Kooperationen zwischen Abo-Anbietern und Netzprovidern einen Riegel vorgeschoben. Ab dem 1. Februar 2020 gilt das sogenannte Redirect-Verfahren. Dabei wird ein Nutzer, sollte er (aus Versehen) ein Abo abschließen wollen, das nicht direkt von seinem Mobilfunkanbieter stammt, auf eine deutlich erkennbare Bezahlseite weitergeleitet. Erst dort kann er den Kauf bestätigen – sofern er das möchte. 
Ebenfalls neu in der Regelung: Sollte doch noch jemand aus Versehen in die Abo-Falle tappen, kann er eine Geld-zurück-Garantie in Anspruch nehmen. 

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WhatsApp beendet Serviceupdates für alte Betriebssysteme

Nachdem im Januar 2020 bereits der Support für Windows 10 Mobile eingestellt worden war, folgen nun weitere Einschnitte vonseiten des WhatsApp-Betreibers Facebook.  
Somit werden ab dem 1. Februar 2020 keine WhatsApp-Aktualisierungen für die Betriebssysteme Android 2.3.7 und älter sowie iOS 8 und älter zur Verfügung gestellt.  
Alles, was du über die Einstellung des WhatsApp-Dienstes wissen musst, erfährst du hier. 

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