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Neue Gesetze und Änderungen im März 2021: Das ändert sich für dich

Neue Änderungen und Gesetze im März 2021 betreffen vielleicht auch dein Leben. Was du wissen musst, was sich ändert und worauf es zu achten gilt, verraten wir dir in unserer Zusammenfassung.

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Der Lockdown hat die ganze Gesellschaft fest im Griff, doch im März soll es Lockerungen geben. Was genau dich erwartet, liest du im Artikel. Ebenfalls laufen einige Corona-bezogenen Maßnahmen aus, die Google-Suche wird massiv verändert und Einkaufen im Internet wird sicherer. Doch es gibt noch mehr.

Änderungen im März 2020: Lockdown läuft aus, Frisöre öffnen

Ob wirklich alles einfacher wird, wissen wir nicht. Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Die Infektionslage ist einfach zu dynamisch, um die so herbeigesehnten klaren Maßnahmen zu Lockerungen zu beschließen. Immerhin: Friseure dürfen ab 1. März wieder waschen, schneiden und föhnen. Was leider weiterhin nicht erlaubt ist: Bart stutzen, Augenbrauen in Form bringen oder auch Haare färben. Es geht einzig und allein ums Schneiden.

Baukindergeld

Die Änderungen im März 2021 betreffen auch das Baukindergeld – es läuft zum 31. März aus. Wer es sich noch sicher will, muss bis zu diesem Datum einen Kaufvertrag unterzeichnet oder eine Baugenehmigung erhalten haben. Dann kann das Baukindergeld noch bis Ende 2023 beantragt werden.

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Heckenschneiden

Das Schneiden von Hecken ist ab dem 1. März wieder verboten. Bis 30. September dürfen Hecken, Gebüsche, lebende Zäune und andere Gehölze laut Bundesnaturschutzgesetz nicht mehr geschnitten werden. Grund: Tierschutz, denn sie sind ein wichtiger Lebensraum für Vögel. Wer dagegen verstößt, ist je nach Bundesland bis zu 100.000 Euro los (aber auch nur, wenn die Hecke über 100 Meter lang ist). Form- und Pflegeschnitte sowie das Stutzen von Hagebutten und ähnlichen "naturnahen" Pflanzen bleibt aber erlaubt.

Neues Gesetz im März 2021: Energieeffizienzklasse

Kaufst du ein Elektrogerät, sind die Kategorien bislang recht unübersichtlich – wer kennt schon den Unterschied zwischen A+++ und A++. Damit ist nun aber Schluss, denn die Geräte dürfen nur noch die Energielabels A bis G tragen. Damit wird dir die Übersicht beim Kauf erleichtert und du wirst nicht unnötig verwirrt.

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Google-Suche

Diese Änderung im März 2021 könnte ganz schön vielen Betrieben und Selbstständigen in Deutschland auf die Füße fallen. Denn wer seine Webseite bis 31. März 2021 nicht auch für Smartphones bzw. Mobilgeräte optimiert anbietet, wird von Google schlechter gerankt. Das bedeutet, dass diese Seiten in der Google-Suche nachteilig behandelt werden und erst viel weiter hinten auftauchen. Gerade Handwerker und andere Dienstleister könnten damit kalt erwischt werden.

Telefonische Krankschreibung

Sie gilt nur noch bis zum 31. März – die elektronische Krankschreibung. Dann läuft die Regelung wieder aus. Ob sie verlängert wird, wird sich zeigen – auch wenn es praktisch ist, bedeutet eine Nicht-Verlängerung, dass sich die Zeiten wieder bessern.

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Registrierkassen und Waagen

Für Händler ist am 31. März die Schonfrist in puncto elektronische Registrierkassen und Waagen vorbei. Bis dahin müssen die Geräte mit dem sogenannten Sicherheitsmodul TSE ausgerüstet sein. Damit ist die lückenlose Aufzeichnung aller Vorgänge an der Kasse manipulationssicher.

Steuerstundung

Betriebe können Steuerstundungen wegen der Corona-Pandemie nur noch bis 31. März beantragen – danach läuft die Frist der getroffenen Regelung aus. Ob sie verlängert wird, ist bislang unklar.

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Säumniszuschläge und Kontopfändung

Das Finanzamt ist oft unerbittlich – allerdings ist es erstmal noch etwas entspannter. Säumniszuschläge oder Kontopfändungen sollen bis 30. Juni erstmal nicht vollzogen werden – bei Steuern, die bis 31. März fällig sind.

Entschädigungsregel bei Quarantäneanordnung

Wird das eigene Kind unter Quarantäne gestellt, muss es zu Hause betreut werden. Dafür gibt es eine Regelung, die Eltern einen Anspruch auf Entschädigung gibt – schließlich können sie nicht arbeiten. Bislang gilt die Regel nur bis März 2021. Wie es damit weitergeht, ist unklar, allerdings ist eine Verlängerung angesichts der Pandemie-Lage erwartbar.

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Neues Gesetz im März 2021: Internet-Bezahlung

Es hat sich in den letzten Monaten schon angekündigt, aber ab 15. März sind dann alle Schlupflöcher zu. Stufenweise wurde die Bezahlung im Internet durch eine EU-Richtlinie reguliert – als letzte Stufe galt die Regel für Einkäufe ab 150 Euro, nun für alle Beträge: Bei Online-Zahlungen per Kreditkarte reichen nicht mehr nur die Daten auf der Kreditkarte – die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird Pflicht. Also muss neben den Kreditkartendaten auch ein TAN eingegeben werden.

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Zeitumstellung

Eine der wichtigsten Änderungen im März 2021 ist die Zeitumstellung. Am 28. März wird die Uhr um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt – und die Sommerzeit ist wieder da. Für alle, die es abends gerne hell haben, eine Freude, doch leider bleibt den anderen nichts als die Qual, sich an die neue Zeit zu gewöhnen. Schließlich wird eine Stunde Schlaf geklaut. Die angedachte Zeitumstellung der EU liegt bekanntermaßen bis auf Weiteres auf Eis.

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