Massive Verschärfung

Neuer Bußgeld-Katalog: So teuer werden Strafen für Autofahrer!

Jetzt wird's teuer! Der neue Bußgeld-Katalog bedeutet eine massive Verschärfung für Autofahrer.

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Der neue Bußgeldkatalog ist bald da. Ab wann wird er gelten? Und wie hoch werden die Strafen dann sein?

Neuer Bußgeldkatalog: Wie teuer werden die Strafen sein?

Bald ist es soweit! Der neue Bußgeldkatalog hat inzwischen den Bundesrat am 8. Oktober passiert und ist nun auf dem Wege, als Gesetz verkündet zu werden. Für Autofahrer*innen werden die neuen Bußgelder saftig ausfallen. Doch für welche Vergehen muss nun wie tief in die Tasche gegriffen werden?

Das kommt ganz drauf an, aber die Strafen wurden drastisch erhöht. Um zu sehen, für welches Vergehen was gezahlt werden muss, klick dich einfach durch unseren Slider:

Im neuen Bußgeldkatalog wird innerorts geblitzt werden sehr teuer.
Innerorts geblitzt werden wird teuer. (1/6) claudiodivizia/iStock

Wirst du innerorts geblitzt, kommt es dich ab sofort teuer zu stehen. Mit 16 bis 29 km/h zu viel auf dem Tacho kostet es dich statt 35 Euro nun 70 Euro. Wenn du mit 91 Stundenkilometern in der 50er-Zone unterwegs bist, zahlst du statt 200 Euro sogar 400 Euro Strafe.

Außerorts geblitzt werden kostet ab Herbst 2021 richtig viel Geld.
Außerorts geblitzt werden kostet ab Herbst 2021 richtig viel Geld. (2/6) igmarx/iStock

Außerorts ist man schon eher mal 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Das kostet dann statt wie bisher 30 Euro stattliche 60 Euro. In vielen Fällen wird die Strafe bei Geschwindigkeitsübertretungen einfach verdoppelt.

Parken auf dem Gehweg kostet mit dem neuen Bußgeldkatalog viel mehr Geld
Parken auf dem Gehweg kostet mit dem neuen Bußgeldkatalog viel mehr Geld. (3/6) justhavealook/iStock

Wenn du Gehwege zustellst oder auf dem Radweg bzw. Schutzstreifen (das sind diese gestrichelten Flächen) verkehrswidrig parkst, wirst du zur Kasse gebeten. Bislang waren 25 Euro fällig, ab Herbst 2021 sind es dann bis zu 100 Euro. Ebenso teurer wird's beim Parken in zweiter Reihe, das künftig statt 20 Euro schlappe 55 Euro kosten wird.

Radfahrer, die auf dem Gehweg fahren und einen Unfall bauen, blechen
Radfahrer, die auf dem Gehweg fahren und einen Unfall bauen, blechen. (4/6) Michael Derrer Fuchs/iStock

Wenn Radler auf dem Gehweg fahren und dann einen Unfall bauen, sind künftig 100 Euro Bußgeld fällig.

Parken auf Parkplätzen für E-Autos oder Carsharing-Schlitten wird teurer.
Parken auf Parkplätzen für E-Autos oder Carsharing-Schlitten wird teurer. (5/6) Andrea Kraus-Wirth/iStock

Stellst du dein Auto auf einem Parkplatz für E-Autos oder Carsharing-Wagen ab, musst du mit dem neuen Bußgeldkatalog 55 Euro bezahlen, wenn du erwischt wirst.

Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie benutzt, wird empfindlich bestraft.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie benutzt, wird empfindlich bestraft. (6/6) Kerrick/iStock

Ganz schön teuer macht es der Bußgeldkatalog künftig auch für Menschen, die keine Rettungsgasse bilden, Fahrzeuge behindern die hindurchmüssen oder sie sogar selbst benutzen. Die Bußgelder haben künftig eine Höhe von 200 bis 340 Euro und bringen den Fahrer*innen auch einen Monat Fahrverbot.

Neuer Bußgeldkatalog: Ab wann gilt er?

Der neue Bußgeldkatalog ist noch nicht im Bundesgesetzblatt verkündet, weswegen es noch etwas dauern wird, bis er gilt. Allerdings gilt ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt nur eine Frist von 3 Wochen - dann treten die neuen Strafen für Autofahrer*innen ein.

Mit der Veröffentlichung wird noch diesen Herbst gerechnet, also voraussichtlich in den kommenden Wochen. Das heißt, dass der neue Bußgeldkatalog wohl noch im Herbst 2021 in Kraft - also wahrscheinlich im November oder spätestens im Dezember 2021. Und dann gehen die Strafen auch wirklich ans Eingemachte, den sie werden bei so manchem ein tiefes Loch im Portemonnaie hinterlassen.

Artikelbild und Social Media: igmarx/iStock