So viel gibt es mehrNeuer Corona-Beschluss: Mehr Kinder-Krankentage für Eltern

Gute Nachrichten für Eltern: Wegen der Corona-Pandemie stehen ihnen schon bald mehr Kinderkrankentage zu.

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Die Corona-Pandemie stellt auch Eltern vor große Herausforderungen. Vor allem nach dem Schulstart stellen sich viele Mütter und Väter die Frage: Was mache ich, wenn mein Kind nicht nur einen Schnupfen oder eine Grippe hat, sondern womöglich am Coronavirus erkrankt ist und deshalb in der Schule andere Kinder anstecken könnte?

 

Durch die Corona-Krise: Mehr Kinderkrankentage für Eltern

Um die Eltern zu entlasten und es für sie einfacher zu gestalten, Kinder in solchen Fällen aus der Schule zu nehmen, hat die Bundesregierung nun beschlossen, ihnen mehr Kinderkrankentage zur Verfügung zu stellen. Mütter und Väter können bei ihrem Arbeitgeber also mehr freie Tage bekommen, um ihre Kleinen zu Hause zu pflegen.

Bei Corona-Verdacht: Kinder sollen von ihren Eltern isoliert werden

Das Kinderkrankengeld wird ihnen nach dem Beschluss dementsprechend länger gezahlt. Die Kinderkrankentage für gesetzlich versicherte Eltern werden um fünf Tage aufgestockt. Einem Elternteil stehen ab 2020 damit pro Kind nicht mehr zehn, sondern 15 Kinderkrankentage zur Verfügung. Zusammen können sie also ingesamt 30 Tage zuhause bleiben, um sich um das Kind zu kümmern.

 

Deutlich mehr Kinderkrankentage für Alleinerziehende

Bei den Alleinerziehenden kommen zehn Kinderkrankentage dazu, die Zahl steigt damit von 20 auf 30 Tage. Die Regel gilt für Kinder unter zwölf Jahren. Doch wie verhält es sich für Familien, die zwei oder mehr Kinder haben? Bisher konnten Mütter und Väter mit zwei Kindern unter zwölf Jahren jeweils 20 Kinderkrankentage bekommen. Die Grenze lag bisher allerdings bei höchstens 25 Tage, darüber hinaus wird kein Kinderkrankengeld von der Versicherung gezahlt. Ob sich das mit der neuen Regelung ändert, ist noch nicht klar.

Auch bei der Pflege von Angehörigen gibt es Änderungen. Dem Corona-Beschluss zufolge können Arbeitnehmer in diesem Fall bis zu 20 Tage zu Hause bleiben. Wenn die Pflege daheim erfolgt, können Berufstätige bis zu 20 Arbeitstage lang Pflegeunterstützungsgeld zur Verfügung gestellt bekommen.

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