Die Kluft wird größerThomas Markle gibt weiter Interviews: Wird die schwangere Herzogin Meghan ihm je verzeihen?

Thomas Markle Sr. gibt ein Interview nach dem anderen, um seine Tochter Meghan zurück zu gewinnen – vor allem jetzt, da sie schwanger ist, solle sie ihm verzeihen. Aber wird die Herzogin das können? 
 

Inhalt
  1. Meghan und ihr Vater: Er redet, sie schaltet auf stumm
  2. Greift der Palast jetzt ein?
  3. Thomas Markle wirkt verzweifelt
  4. Versöhnung zwischen Babybauch und Weihnachten?

Ob es Thomas Markle Sr. (74) nach Monaten des Streits endlich gelingt, seine Tochter Meghan (37) zu besänftigen? Er glaubt daran, doch die schwangere Herzogin schweigt weiterhin. Sie ist stattdessen darauf konzentriert, ihre neue Rolle als Teil der britischen Königsfamilie auszufüllen und – gekleidet in den schönsten Schwangerschaftsoutfits – die perfekte Ehefrau von Prinz Harry (34) zu geben.

Kurz vor Weihnachten besucht Meghan ein Seniorenheim in London
Foto: GEOFF PUGH / Getty Images
 

Meghan und ihr Vater: Er redet, sie schaltet auf stumm

Der Streit zwischen der früheren 'Suits'-Beauty und ihrem Vater, der als Lichttechniker unter anderem bei 'Eine schrecklich nette Familie' und 'General Hospital' gearbeitet und drei Daytime Emmys (1975, 1982 und 2011) gewonnen hat, zieht sich nun schon über Monate und wird immer wieder durch neue Interviews genährt, die Thomas der Boulevardpresse gibt. 
Angefangen hatte alles damit, dass der Brautvater vor der Hochzeit seiner Tochter gestellte Paparazzibilder von sich schießen ließ, auf denen er unter anderem in einem Internetcafé nach Artikeln über die Hochzeit sucht. Auch bei der Anzugprobe lichteten ihn die Fotografen ab. Zunächst behauptete Thomas, die Bilder seien nicht gestellt gewesen – das sagte er sogar Prinz Harry, den er noch nie persönlich getroffen hat, am Telefon, wie er vor einigen Wochen der 'Mail on Sunday' gestand: Er habe seinen Schwiegersohn angelogen. 
Die Fotoaktion löste einen Dominoeffekt aus, der dem immer gleichen Muster folgt: Herzogin Meghan spricht nicht mit ihrem Vater und ignoriert sämtliche Kontaktversuche, woraufhin er in inzwischen regelmäßigen Abständen mit der Boulevardpresse spricht, um seiner Tochter Botschaften zukommen zu lassen. Nicht einmal zu Meghans Hochzeit im Mai erschien Thomas. Er hatte kurz zuvor einen Herzinfarkt erlitten und fühlte sich nicht fit genug.

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Greift der Palast jetzt ein?

Das aktuellste Interview ist mal wieder hochbrisant. Wie bereits zuvor stellte sich Thomas Markle in der britischen Frühstückssendung 'Good Morning Britain' den Fragen der beiden Moderatoren Piers Morgan (53) und Susanna Reid (48), die in dem knapp 19-minütigen Gespräch jedoch mehr Öl ins Feuer gossen als für Klärung zu sorgen. Immer wieder und wieder bohrte Morgan nach, wie schlimm es für Thomas sei, dass er nun nicht mehr zu Meghans Familie gehöre, und betonte, dass der arme Mann, der seinen Ruhestand in einem kleinen Ort in Mexiko nahe der amerikanischen Grenze verbringt, sich doch vorkommen müsse, wie ein Aussätziger, ein Verhasster, ein Im-Stich-Gelassener
Einer der traurigen Höhepunkte des Gesprächs war die Frage, ob Thomas Markle sich wünsche, dass Queen Elizabeth II. (92), Prinz Harrys Großmutter und Oberhaupt der Royal Family, sich schlichtend einmische. Thomas bejahte: "Ich wäre dankbar für alles, was sie tun könnte. Ich glaube, es liegt ihr am Herzen, Familienprobleme zu lösen. Jede Familie, ob nun royal oder nicht, funktioniert gleich und sollte zusammen sein. Vor allem an den Feiertagen." 
Mit diesem Kommentar dürfte die Kluft zwischen Herzogin Meghan und ihrem Vater wieder ein Stück tiefer geworden sein. Die Queen in den Familienstreit zu involvieren – wenn auch nur als Gedankenspiel als Reaktion auf eine gut platzierte Journalistenfrage –, wird im Kensington Palace sicherlich nicht gerne gesehen. Hinter den Mauern des Palasts soll bereits von "Marklegate" gesprochen werden. 

Das Interview mit Thomas unter der Headline "World Exclusive: Heartbreak of Meghan's Dad":

 

Thomas Markle wirkt verzweifelt

Wer die Interviews des Promi-Vaters kennt, weiß, wie unbeholfen Thomas Markle vor der Kamera wirkt. Er verbrachte zwar sein halbes Leben in Hollywood, trotzdem wirkt er nervös, zerstreut und fahrig, wann immer die Kameras auf ihn gerichtet sind. Man möchte ihm glauben, dass es ihm nur darum geht, einen Weg zu finden, seine Tochter zurückzuerobern. 
Bei 'Good Morning Britain' fleht er einmal mehr an Meghan persönlich gewandt: "Ich liebe dich sehr. Du bist meine Tochter und ich würde wirklich gerne von dir hören. Was für Probleme wir auch haben, wir sollten es schaffen, sie zu lösen. Wir sind doch eine Familie." 
Über die Berichte, wonach das Palastpersonal unter der Herrschsucht von Meghan Markle leide, sagte Thomas mit Nachdruck: "Sie ist Perfektionistin, aber sie ist niemals unhöflich zu irgendwem."

 

Versöhnung zwischen Babybauch und Weihnachten?

Obwohl die Situation verfahren scheint, will Thomas Markle die Hoffnung nicht aufgeben, dass seine Tochter ihm bald verzeiht. Er sei "voller Hoffnung", dass es bald zu einer Versöhnung kommen werde, sagte der Rentner im TV: "Das kann nicht ewig so weitergehen."
Zu wünschen wäre es ihm, immerhin erwartet Meghan Markle derzeit ihr erstes Kind mit Prinz Harry und macht ihren Vater so zum Großvater. Thomas würde sich freuen, bald "einen kleinen Harry oder eine kleine Meghan" in den Armen zu halten. Wird Meghan bis zur Geburt ihres Babys wieder so viel Vertrauen zu ihrem Vater gefasst haben, dass sie ihn zurück in ihr Leben lässt? Das könnte darauf ankommen, wie viele Interviews er bis dahin noch gibt … 

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