Große Unterschiede zwischen Männer und FrauenÖkobarometer 2018: So viel Bio konsumieren wir

Wie viel Biolebensmittel konsumieren wir wirklich? Das Ökobarometer" 2018 präsentiert neue Zahlen zu unserem Biokonsum.

Das „Ökobarometer“ 2018 ist da. Die repräsentative infas-Studie wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung in Auftrag gegeben und zeigt das Kaufverhalten der Deutschen in Bezug auf Biolebensmittel.

Für die Studie wurden rund 1.000 Männer und Frauen befragt. Insgesamt kaufen mehr als drei Viertel regelmäßig Bio. Davon greifen 50 Prozent gelegentlich, 25 Prozent häufig und drei Prozent sogar ausschließlich zu Bioprodukten. Damit offenbart sich im Vergleich mit den Zahlen aus dem Ökobarometer 2017 ein leichter Anstieg.

 

Große Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Den Ergebnissen zufolge gibt es außerdem große Unterschiede zwischen dem Kaufverhalten von Männern und Frauen. Frauen kaufen nämlich häufiger Biolebensmittel ein als Männer. Acht von zehn Frauen (81 Prozent) sagen von sich, dass sie mehr oder weniger häufig Bioprodukte kaufen. Ungefähr die Hälfte von ihnen greift sogar bewusst und aus Überzeugung zu den Lebensmitteln im Bioregal. Die andere Hälfte isst eher zufällig Bioprodukte. Nur zwei von zehn Frauen (19 Prozent) gaben an, dass sie nie Biolebensmittel konsumieren.

Die Männer sind hingegen etwas fauler, was den Konsum von Bio angeht. So gaben drei von zehn Befragten an, dass sie nie Biolebensmittel essen würden. Aber ebenfalls drei von zehn Männern konsumierten Bio aus Überzeugung. Gleichzeitig gaben sieben von zehn Männern (67 Prozent) an, dass sie mehr oder weniger häufig Bioprodukte einkaufen.

 

Ökobarometer: Das ist der typische Biokonsument

Insgesamt lässt sich aus der Studie herauslesen, dass Biokonsumenten meistens ein Alter von 30 bis 39 Jahren haben, einen höheren Bildungsgrad besitzen und in der Stadt leben. Gleichzeitig steht ihnen auch ein höheres Gehalt zur Verfügung.

Das beliebteste Bioprodukt in Deutschland ist das Ei. 68 Prozent der Befragten kaufen ausschließlich Eier aus einer nachhaltigen Produktion. Einen ähnlichen Prozentsatz gibt es auch bei Gemüse und Obst, gefolgt von Milchprodukten, Kartoffeln, Fisch und Wurst.

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