Gute NachrichtenPandemie bald vorbei? Forscher machen hoffnungsvolle Entdeckung

Laut diversen Wissenschaftlern und Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Corona-Krise in wenigen Monaten überstanden.

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Inhalt
  1. Deutliche Entspannung der Corona-Lage
  2. Pandemie in wenigen Monaten vorbei
  3. Historisches Muster

In Deutschland herrscht aktuell eine große Angst vor einer dritten Corona-Welle, die vor allem durch die Verbreitung der Mutationen des Virus ausgelöst werden könnte. Auf globaler Ebene meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedoch eine deutliche Entspannung der Lage.

 

Deutliche Entspannung der Corona-Lage

So gehen die weltweiten Infektionszahlen seit sechs Wochen in Folge schneller zurück als vorausgesagt. Während in der zweiten Januar-Woche noch 700.000 Menschen pro Tag an Covid-19 erkrankten, sind es aktuell nur noch rund 350.000, also halb so viele.

Eine vergleichbare Entwicklung ist bezüglich der Todesfälle zu erkennen, heißt es in einem Bericht des "Focus".

 

Pandemie in wenigen Monaten vorbei

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO, und weitere Offizielle der Weltgesundheitsorganisation sprechen bereits von einer "Wende". Hans Henri Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, sagte gegenüber dem dänischen Staatssender "DR" sogar, dass die Corona-Pandemie bereits in wenigen Monaten überwunden sein werde. Seine optimistische Prognose: Es werde zwar weiterhin ein Virus geben, aber keine Notwendigkeit mehr für Einschränkungen bestehen.

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Als Hauptgründe für den massiven Einbruch der Infektionszahlen sehen die Experten das Wirken der Hygienemaßnahmen, die fortschreitende Immunisierung der Weltbevölkerung und eine Mutationsentwicklung, die zukünftig immer harmlosere Varianten des Virus hervorbringen werde. Die Impfungen seien dagegen noch nicht für den Rückgang der Infektionszahlen mitverantwortlich, da global betrachtet erst ein sehr kleiner Teil der Menschen geimpft wurde.

 

Historisches Muster

Forscher wie der Epidemiologe Klaus Stöhr, ehemaliger Leiter des Global Influenza Programme der WHO, und der Virologe Friedemann Weber von der Universität Gießen sowie Heiner Fangerau, Direktor des Instituts für Medizingeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, entdeckten ein Muster in vergangenen Pandemien, das auch im Fall der Corona-Krise greifen und für ein plötzliches Nachlassen des Infektionsgeschehens sorgen könnte.

So seien die beiden großen Influenza-Pandemien der Jahre 1957 (Asiatische Grippe) sowie 1968 (Hongkong-Grippe) ebenso schnell zusammengebrochen, wie sie sich aufbäumten. Auch die Spanische Grippe von 1918/19 sei kurz nach der dritten Welle relativ rasch vorbei gewesen.

Die Wissenschaftler glauben, dass es sich mit dem Coronavirus ähnlich verhalten wird und die Mutationen der Anfang vom Ende der Pandemie sind. "Schon das Frühjahr 2021 sollte spürbar unbeschwerter sein, der Sommer schon fast wieder normal und der Herbst so gut wie normal", so Weber gegenüber "Focus".

Dieser Text erschien ursprünglich auf Männersache.de

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