ShoppingPayPal ändert den Käuferschutz - was du jetzt wissen solltest

Der Online-Bezahldienst PayPal ändert seine Geschäftsbedingungen: Der Käuferschutz wird sich ändern. Wir sagen dir, was dahinter steckt.

Beim Online-Shopping oder Überweisungen bietet PayPal eine sichere Möglichkeit, das eigene Geld zu bewegen. Kein Wunder, dass der Anbieter so beliebt ist: Etwa 2,87 Milliarden Bezahlvorgänge wurden im vierten Quartal 2018 laut Statista.com über PayPal abgewickelt. Für viele Nutzer ist vor allem der Käuferschutz interessant - und da ändern sich nun die Geschäftsbedingungen.

 

PayPal-Käuferschutz: Das ändert sich ab dem 29. April

Wenn Kunden Ware eines Händlers nicht oder beschädigt bekommen, greift der Käuferschutz von PayPal. Sie können dann den Käuferschutz beantragen und bekommen im besten Fall ihr Geld. Bisher hatten Kunden zehn Tage Zeit, um sich auf die Anfragen des PayPal-Käuferschutzes zu melden. Wer die Frist verstreichen ließ, ging leer aus. Jetzt gab PayPal bekannt, die Frist mit der Anpassung der AGB zum 29. April abzuschaffen.

"Der Käufer muss sämtliche Anfragen von PayPal bezüglich des Antrags auf Käuferschutz zeitnah beantworten. PayPal kann den Antrag ablehnen, falls keine Beantwortung innerhalb der jeweils gesetzten Frist erfolgt. PayPal kann diese Frist verlängern, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die nicht der Kontrolle des Käufers unterliegen", erklärt das Unternehmen auf seiner Website die Änderung. Es wird also im Einzelfall entschieden, wie lange die Frist beträgt. Denn manchmal muss ein Käufer eine aufwendige Eigenrecherche betreiben, um alle notwendigen Dokumente zusammen zu tragen.

Daher müssen sich auch die Händler auf die individuelle Frist einstellen. 

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