GesundheitPeriode: Diese Faktoren verschlimmern deine Regelschmerzen

Einmal im Monat kommt unsere Periode. Eine Zeit, auf die wir manchmal gerne verzichten würden. Nicht selten ist die Menstruationsblutung mit Schmerzen verbunden. Tatsächlich gibt es sechs Faktoren, die diese nur noch verstärken.

Inhalt
  1. Alkohol, Kaffee & Cola trinken? Keine gute Idee während der Periode!
  2. Zigaretten solltest du nicht rauchen
  3. Keine Bewegung verstärkt Regelschmerzen
  4. Stress im Alltag fördert Menstruationsbeschwerden
  5. Eis fördert Regel-Krämpfe
  6. Zu wenig Schlaf verursacht Unterleibsschmerzen
  7. Salz sorgt für Wassereinlagerungen

Die Periode nervt nicht nur, sie führt auch dazu, dass wir uns davor und währenddessen unwohl fühlen. Der Unterleib und die Brüste ziehen, der Rücken schmerzt. Einige Frauen leiden sogar unter Übelkeit, Erbrechen und Fieberschübe. Dysmenorrhoe, so die medizinische Bezeichnung von Regelschmerzen, kann jedoch durch einige Faktoren verstärkt werden. Welche das sind, liest du hier.

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Alkohol, Kaffee & Cola trinken? Keine gute Idee während der Periode!

Das ist vielleicht nicht so neu, vergessen wir aber mal ganz gerne: Alkohol führt dazu, dass der Testosteron- und Östrogen-Level deines Körpers durcheinander kommt. Dein Zyklus verschiebt sich. Außerdem solltest du während der Menstruation auf Wein und Co. verzichten, weil Alkohol deinem Körper Flüssigkeit entzieht - und das führt zu stärkeren Schmerzen. 

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Kaffee wirkt sich ebenfalls negativ aus: Koffein verengt die Blutgefäße und kann deshalb Kopfschmerzen und Krämpfe verursachen. Das gleiche gilt natürlich auch für andere koffeinhaltige Getränke, wie Cola und Energie-Drinks.

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Zigaretten solltest du nicht rauchen

Bei jeder Kippe werden die Gefäße nicht richtig durchblutet - und genau das bewirkt Schmerzen. Nikotin wirkt sich zudem negativ auf deinen Menstruationszyklus aus.

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Keine Bewegung verstärkt Regelschmerzen

Bei Schmerzen neigen wir ja eher dazu, in eine Schonhaltung zu verfallen. Dabei bewirken Sport oder zumindest ein Spaziergang, dass sich Krämpfe lösen, weil der Körper so wunderbar durchblutet wird. Du musst deshalb nicht gleich sechs Kilometer joggen gehen - schon wenige Minuten Yoga, progressive Muskelentspannung oder Beckenboden-Übungen führen zu mehr Wohlbefinden und weniger Regel-Beschwerden. 

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Stress im Alltag fördert Menstruationsbeschwerden

Hast du schon mal deine Periode später bekommen, als gedacht? Das kann an einem zu hohen Stresslevel liegen. Außerdem bewirken ein hektischer Alltag oder psychischer Stress stärkere Regelkrämpfe, denn Körper und Seele hängen unmittelbar zusammen. Wenn wir Stress ausgesetzt sind, wird der Organismus automatisch in erhöhte Alarm- und Handlungsbereitschaft ausgesetzt. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Wir verkrampfen uns, die Muskeln sind angespannt und die Schmerzen stärker.

Daher ist es wichtig, dass du dir vor und während der Periode Ruhephasen gönnst und für dich entspannende Aktivitäten machst, wie beispielsweise ein Buch lesen, ein Bad nehmen (Wärme wirkt krampflösend) oder meditieren.

 

Eis fördert Regel-Krämpfe

Diesen unbändige Drang, in ein Stück Schokolade (oder eine Tafel..) zu beißen, drei Kugeln vom Lieblingsseis oder Kuchen zu essen, während wir unsere Monatsblutung haben, kennt wohl jede Frau. Tatsächlich solltest du aber lieber die Finger von Produkten lassen, die viel Milch enthalten. Diese enthalten oft Säure, die nur noch mehr Schmerzen verursacht. Aber gegen eine Kugel Zitrone ist bestimmt nichts einzuwenden...

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Zu wenig Schlaf verursacht Unterleibsschmerzen

Schlaf ist ein Grundbedürfnis, wie Hunger und Durst. Bei kurzen Nächten haben wir nicht nur schlechte Laune, sind unkonzentriert und labiler - unser Körper ist auch anfälliger für Menstruationsbeschwerden. Bekommen wir nicht genug Schlaf, stresst das den Körper und das wiederum führt wie schon gesagt, zu stärkeren Regelschmerzen. 

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Salz sorgt für Wassereinlagerungen

Wegen des veränderten Hormonhaushalts kämpfen auch viele Frauen mit Wassereinlagerungen während ihrer Periode. Das wir durch salziges Essen noch verstärkt und wirkt sich nicht nur auf unser Gewicht sondern auch auf unser Wohlbefinden aus. Deshalb: Während der Menstruation lieber den Salzkonsum etwas runterschrauben...

 

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