TierschutzPETA: Nur 5 Minuten – Tatort-Star stirbt Hitzetod in Auto!

Im neuen Aufklärungsspot von PETA zeigen deutsche Schauspieler, wie gefährlich es für Hunde in einem in der Sonne stehenden Auto werden kann. Nur 5 Minuten können bereits zu bleibenden Schäden oder zum Tod führen.

TV-Star Martin Brambach (50), auch bekannt als Kommissariatsleiter Schnabel aus dem Dresdner „Tatort“, und seine Frau Christine Sommer (48) standen erneut für die Tierschutz-Organisation PETA vor der Kamera. Im neuen Spot stirbt der Schauspieler den Hitzetod im Auto. Martin Brambach zeigt eindrücklich, wie schnell ein Auto zur Hitzefalle werden kann.

 

Der Hintergrund der neuen PETA-Kampagne

Jedes Jahr im Sommer sterben Tiere, vor allem Hunde, weil sie alleine in heißen Autos zurückgelassen werden. Dabei können bereits Außentemperaturen von 20 Grad für tödliche Bedingungen im Pkw sorgen. Nur wenige Minuten in der Sonne reichen aus, um aus einem Auto einen Backofen zu machen. Auch leicht geöffnete Fenster helfen da nicht. Die Gefahr wird von vielen Hundebesitzern immer noch unterschätzt.

Hunde besitzen nur wenige Schweißdrüsen und kühlen sich hauptsächlich durch das Hecheln ab. Bei der starken Hitze im parkenden Auto entstehen schnell irreparable Organschäden oder es kann zu einem Herzstillstand kommen. Die Tiere erleiden unglaubliche Schmerzen.

 

Wie kann man dem Hund helfen?

Menschen, die einen leidenden Hund in einem Auto entdecken, sollten schnell handeln. Je nach Zustand des Tieres sollte man den Besitzer suchen, die Polizei rufen oder selbst zur Tat schreiten und das Fenster einschlagen, um den Hund zu retten. Dabei handelt es sich zwar um eine Straftat, diese steht aber in keinem Verhältnis zum Leben des Tieres. Zudem sind PETA keine Fälle bekannt, in denen jemals rechtliche Schritte gegen Tierretter eingeleitet wurden.

Nach einer Rettung muss das Tier in den Schatten und mit Flüssigkeit versorgt werden. Auch die Pfoten des Tieres sollten in kaltes Wasser gelegt werden, damit der Kreislauf sich weiter abkühlen kann. Eine anschließende tierärztliche Untersuchung ist nötig, um mögliche Langzeit- und Folgeschäden zu erkennen oder zu behandeln.

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