Neue SAT.1-Sendung„Plötzlich arm – plötzlich reich“: Schlossbesitzer im Plattenbau auf Klischeejagd

Das neue TV-Format „Plötzlich arm – plötzlich reich“ von SAT.1 tauscht Luxus gegen Armut und schon in der ersten Folge treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Einmal keine Sorgen um das liebe Geld machen und so leben, wie man will. Davon träumen viele Menschen, doch macht Geld wirklich glücklich? Das neue Reality-TV-Format von SAT.1 „Plötzlich arm – plötzliche reich“ lässt für diese Frage Gegensätze aufeinanderprallen. Ganz dem britischen Original „Rich House, Poor House“ getreu wechseln eine reiche und eine arme Familie für eine Woche ihre Leben – inklusive Wohnort und Wochenbudget. In der ersten Folge tauscht Familie Worm aus Berlin Zehlendorf ihre 500 Quadratmeter Luxusvilla mit der Hochhaus-Wohnung von Familie Bongé aus Berlin Marzahn.

Die Worms sind eine moderne Patchwork-Familie. Sie besitzen ein Tagungshotel, das im Jahr rund vier Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Vater Thomas und Mutter Mareike sind seit acht Jahren ein Paar und haben beide Kinder in die Beziehung gebracht. Thomas Kinder sind die 17-jährige Salina und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Max. Mareikes Sohn, der ebenfalls Max heißt, ist gerade 18 geworden und hat seinen Geburtstag stilecht mit einer Limofahrt und einer Clubnacht in der Hauptstadt gefeiert. „Uns ist schon bewusst, dass wir einen sehr besonderen Lebensstil haben, den sich halt nicht jeder ermöglichen kann“, erklärt er.

Wie zum Beispiel Nicole Bongé. Die alleinerziehende Mutter versucht ihre fünfköpfige Familie über Wasser zu halten. Zusammen mit ihren vier Töchtern im Alter zwischen sechs und 14 Jahren lebt sie in einer kleinen Wohnung in Berlin Marzahn. Obwohl die Altenpflegerin Vollzeit arbeitet, hat sie nur 1000 Euro netto im Monat plus Kindergeld. Die Familie führt ein Leben unterhalb der Armutsgrenze. „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, ich glaub, mein größter Wunsch wäre einfach nur eine sehr schöne Badewanne“, erzählt die älteste Tochter Chantal.

Normalerweise hat die Familie nur ein Wochenbudget von 225 Euro zur Verfügung, doch bei ihrem Luxusexperiment dürfen sie ganze 3700 Euro pro Woche verprassen. Zur Begrüßung in der Villa stehen für Familie Bongé sogar Champagne und Kaviar bereit. Kaviar finden die Mädchen allerdings eklig und auch Mama Nicole fragt sich: „Wie kann man so viel Geld haben und so etwas essen?“ In den folgenden Tagen wird geshoppt und Golf gespielt, doch am Ende wollen alle lieber wieder nach Hause in den Plattenbau.

"Plötzlich arm - plötzlich reich" auf SAT.1
Familie Worm muss für eine Woche mit sehr viel weniger Geld als vorher auskommen. 
Foto: SAT.1

Dort ist für Familie Worm das größte Problem die Zimmeraufteilung. Salina hat Panik: „Der Gedanke daran, dass ich mit meinen Brüdern zusammen das Zimmer teilen müsste, ist echt schrecklich. Die beiden sind echt nervig und wir reden ja nicht nur von ein oder zwei Tagen sondern von einer Woche.“ Als erstes Projekt der Familie Worm wird die Marzahner Wohnung gründlich geputzt. Während sie zu Hause in Zehlendorf Personal dafür bezahlen, wird ihnen im Plattenbau wieder bewusst, wie lästig Dreck doch ist, besonders fremder. Doch immerhin gibt es einen Parkplatz vor der Tür, freut sich Vater Thomas. Dass allerdings die Autobatterie des Familienwagens den Geist aufgegeben hat und das für Nicole und ihre Familie eine böse Überraschung wird, bleibt nebensächlich.

Was nun wirklich arm ist und was nicht wird von SAT.1 nicht beantwortet. Beide Familien bemühen sich um Verständnis für das Leben der anderen. Und wirklich glücklicher scheint Geld auch nicht zu machen. Am Ende finden alle ihr eigenes zu Hause am schönsten - egal ob in Marzahn oder in Zehlendorf.

"Plötzlich arm - plötzlich reich" läuft immer mittwochs um 20:15 Uhr auf SAT.1.

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