Wer ist für diesen schlechten Scherz verantwortlich?Polizei Grünwettersbach: Falscher Alarm – Leiche entpuppt sich als Sexpuppe

Polizei und Rettungskräfte machten in Grünwettersbach einen ungewöhnlichen Fund. Eine vermeidliche Leiche löste einen Großeinsatz aus und erwies sich als entsorgte Sexpuppe.

Am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr ging bei Polizei und Rettungskräften in Grünwetterbach bei Karlsruhe ein makaberer Notruf ein. Die Rede war von einem Herzkreislaufstillstand und einem Leichenfund. Sofort rückten die Helfer aus und machten sich auf den Weg zu einem Müllcontainer. Gleich fünf Streifwagen der Polizei waren im Einsatz. Vorort löste sich der schreckliche Verdacht aber schnell wieder auf. Tatsächlich handelte es sich bei der vermeidlichen Leiche um eine entsorgte Sexpuppe. Sie wurde in eine Decke gewickelt und mit Paketband verschnürt. Die Beamten konnten also schnell Entwarnung geben.

 

Falscher Alarm in Grünwettersbach: Vermeidliche Leiche ist Sexpuppe

Über diesen Fund berichtete das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Wettersbach auf seiner Facebookseite. Die Rettungskräfte vermuten hinter dem Fund eine geplante Aktion, die als schlechter Scherz gedacht war. Das DRK schrieb auf Facebook: „Da eine rötliche Flüssigkeit auslief, mussten wir sicher sein, dass die "Person" auch tot war. Schnell sahen wir dann, dass es sich um eine präparierte Sexpuppe handelte. Die Flüssigkeit war Rotwein ...wie pervers!“

 

DRK Wettersbach geht von schlechtem Scherz aus

Die Rettungskräfte verstehen bei einem solchen Fund keinen Spaß. „Die Person, wahrscheinlich nicht alleine beteiligt, hat hier bewusst Einsatzkräfte in Gefahr gebracht. Auch hätten Kinder das Paket finden können ...“, heißt es in dem Beitrag weiter.

Wer für den makaberen Scherz verantwortlich ist, ist bisher unklar. Der oder die Täter müssten sich wegen illegaler Müllentsorgung verantworten. Das kann Ordnungsgelder oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

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