Aggressive BetrugsmaschePolizei warnt vor falschen Haftbefehlen mit Zahlungsaufforderung

Wie dreist kann man sein? Die Polizei in Henningsdorf warnt vor einer neuen und aggressiven Betrugsmasche mit falschen Haftbefehlen.

Polizei warnt vor Fake-Haftbefehlen mit Zahlungsaufforderung
Foto: iStock

Der Schock sitzt tief, wenn in der Post plötzlich ein Haftbefehl liegt. Noch schlimmer wird es, wenn eine sehr hohe Geldstrafe gefordert wird. Und auch wenn man genau weiß, dass man nichts getan hat, im ersten Moment bricht die Panik aus.

So passierte es gerade in Henningsdorf: Der Haftbefehl kam angeblich von der Oberstaatsanwaltschaft in Frankfurt, die in dem Schreiben eine fünfstellige Summe fordert. Bei Nichtbefolgen drohe eine dreijährige Gefängnisstrafe.

Um dies schnell abzuwenden, sollte erst einmal eine vierstellige Summe überwiesen werden.

Die Polizei beschreibt das Dokument als sehr gut gefälscht. Es wurde wohlmöglich ein echtes Schreiben kopiert und die Daten geändert.

Der Betroffene war zwar schockiert, als er den Haftbefehl aus dem Briefkasten holte, zahlte jedoch nicht und übergab die Dokumente der Polizei.

Die Polizei warnt nun vor solchen falschen „amtlichen Dokumenten“. Wenn du dir einen Haftbefehl gar nicht erklären kannst, dann geh zur Polizei. Zahlungen solltest du nur leisten, wenn die Forderung korrekt ist. Oft ist ein echter Haftbefehl das letzte von vielen amtlichen Schreiben.

 
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