"Schwierige" GeschäftePrimark laufen in Deutschland die Kunden weg

Modediscounter Primark hat in Deutschland zu kämpfen. Die Geschäfte laufen nicht mehr besonders gut. Das Unternehmen zieht jetzt erste Konsequenzen.

Der Modekette Primark laufen die Kunden weg. Zumindest werden die Geschäfte in Deutschland vom Unternehmen selbst als „schwierig“ bezeichnet. Tatsächlich hat der Billig-Klamottendiscounter Primark mit rückläufigen Umsätzen zu kämpfen. Im aktuellen Quartalsbericht des britischen Mutterkonzerns ABF wird von „weiterhin schwierigen Geschäften“ berichtet. Primark scheint nur aufgrund von Neueröffnungen zu wachsen und nicht, weil die Verkaufszahlen stimmen. Tatsächlich setzen die einzelnen Filialen deutlich weniger um als erwartet.

 

Primark: Geschäfte in Deutschland sind „schwierig“

In anderen Ländern sieht es für Primark hingegen wesentlich besser aus. Daher sollen nun in Deutschland Einsparrungen greifen. Dazu zählt ein Konzept mit deutlich kleineren Filialen. In Wuppertal soll daher schon bald ein Mini-Primark eröffnen. Statt der zunächst geplanten 4.500 Quadratmeter wird sich die Geschäftsfläche nur auf 3.200 Quadratmeter erstrecken. Auch einige der in Deutschland bereits bestehenden Geschäfte sollen verkleinert werden.

Zusätzlich will das Unternehmen aber auch mit einer neuen Managerkraft dem Abwärtstrend entgegenwirken. Dafür wurde eine wichtige Country-Sales-Chefin von H&M Deutschland zu Primark abgeworben.

 

Primark seit zehn Jahren in Deutschland

Die Erfolgsgeschichte des britischen Modediscounter Primark startet in Deutschland vor zehn Jahren. In Bremen eröffnete damals die erste Filiale und das Konzept von sehr günstiger Kleidung fand großen Anklang. Auch wenn dieser Hype verflogen scheint, betreibt Primark aktuell immer noch 28 Geschäfte in Deutschland.

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