Interview mit Oprah Winfrey

Prinz Harry & Meghan Markle lassen die Bombe platzen!

Im Interview mit Oprah Winfrey haben Meghan Markle und Prinz Harry über ihr schwieriges Leben als Royals ausgepackt.

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Mit Spannung wurde das Interview von Meghan Markle und Prinz Harry mit dem Talkshow-Star Oprah Winfrey erwartet. Und tatsächlich zeigte sich das Paar in dem Gespräch so offen wie nie und sorgte mit heftigen Aussagen auch in Bezug auf den Palast für Aufregung.

Meghan Markle spricht von "Rufmord" durch das Königshaus

In dem Interview sprach die werdende Mutter über ihre Zeit in England und erklärte, sie sei Opfer eines "Rufmordes" geworden. Seit der Verlobung mit Prinz Harry musste sich Meghan Markle immer wieder mit extremen Vorwürfen auseinandersetzen, erst vor wenigen Tagen wurden wieder Mobbing-Vorwürfe gegen die 39-Jährige laut.

Die Gerüchte, dass sie Herzogin Kate vor der Hochzeit zum Weinen gebracht haben soll, entsprechen laut Meghan nicht der Wahrheit. Das Gegenteil soll der Fall gewesen sein. "Ein paar Tage vor der Hochzeit war sie wegen eines Blumenmädchens aufgebracht und es verletzte meine Gefühle. Es brachte mich zum Weinen."

Meghan Markle: Es gab rassistisches Verhalten im Palast

Gleichzeitig stellte sie aber auch klar, dass Kate sich nach dem Vorfall entschuldigt habe. Dass es nach der Berichterstattung darüber keine Klarstellung gegeben habe, sei "eine Hinrichtung meines Charakters" gewesen, so die frühere Schauspielerin.

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Doch über die Queen hat Meghan Markle nur Positives zu berichten. "Die Queen war mir gegenüber sehr herzlich. Sie erinnerte mich an meine Oma, eine herzliche und warme Person." Allgemein wurde sie herzlich willkommen geheißen, doch gleichzeitig habe sie sich "nicht einsamer fühlen können.“

Besonders heftig: Meghan Markle berichtet auch von rassistischem Verhalten im Palast während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Archie. "Als ich schwanger war, gab es Gerede darüber, wie dunkel die Haut unseres Babys wohl sein würde...", so Meghan. Wer genau dies äußerte, wollte die Frau von Prinz Harry nicht sagen, da dies "sehr schädlich" für einige Personen wäre.

Meghan Markle: "Ich wollte nicht mehr am Leben sein"

Und auch die mentale Gesundheit der baldigen Zweifachmama war Thema im Interview. Während ihrer Zeit in London sei es ihr sehr schlecht gegangen, so Meghan. "Ich habe keine Lösung gesehen. Ich war nächtelang wach und habe geweint. Ich weiß, wie viel Verlust Harry erlebt hat. Ich musste es ihm aber sagen. Ihm sagen: Ich wollte nicht mehr am Leben sein. Es war ein klarer, realer und beängstigender Gedanke.

Als sie sich deshalb Hilfe holen wollte, habe man ihr diese verwehrt, weil es dem britischen Königshaus schaden könnte. "Ich teile das nun, weil es so viele Menschen gibt, die Angst haben, ihre Stimme zu erheben, um nach Hilfe zu fragen", erzählt Meghan.

Das Paar erhielt keine Unterstützung von den Royals

Und der frühere Royal gibt sich auch kämpferisch: "Ich habe meinen Vater verloren. Ich habe ein Baby verloren. Ich habe fast meinen Namen verloren und meine Identität. Aber ich bin noch hier. Das Leben ist es wert, gelebt zu werden", betont sie.

Später kommt auch Prinz Harry zu Wort und erklärt, dass der Ausstieg notwendig gewesen sei. "Es war zu wenig Unterstützung und zu wenig Verständnis. Es gab niemanden, dem ich mir anvertrauen konnte. Ich habe mich geschämt zuzugeben, dass Meghan Hilfe braucht", gesteht er.

Prinz Harry: Charles und William "sind gefangen"

Bezogen auf das Königshaus erklärt der 36-Jährige: "Ich saß in der Falle des Systems. Ich merkte das selbst nicht, bis ich Meghan kennenlernte. Mein Vater und mein Bruder sind noch gefangen. Sie können nicht gehen." Er sei erleichtert, mit seiner Frau abseits der Royals zusammen sein zu können.

In dem Interview haben Meghan und Harry aber auch Positives zu berichten. Sie verraten Oprah Winfrey das Geschlecht ihres Kindes: Die beiden werden Eltern eines Mädchens! Während sich das Paar also über ein spätes Happy End freuen darf, wird das Königshaus sich mit den extremen Aussagen auseinandersetzen müssen. Ob sich die Royals zu den Vorwürfen äußern werden, bleibt abzuwarten.

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