JustizProzess eröffnet: Vater zwang 8-jährige Tochter, 13 Stunden am Tisch zu sitzen, um den Rosenkohl aufzuessen

Ein Kanadier zwang seine Tochter im Jahr 2016 dazu, 13 Stunden am Tisch auszuharren, bis sie ihren Rosenkohl aufisst. Die Achtjährige nässte sich ein. Der Vater steht nun Gericht. 

Bei dieser Geschichte bekommt der allgemein bekannte Spruch "Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt" eine ganz bitteren Beigeschmack: Ein Vater aus dem kanadischen Quebec zwang seine Tochter dazu ihren Rosenkohl aufzuessen. Die Achtjährige mochte das Gemüse nicht, durfte aber erst vom Esstisch aufstehen, wenn sie es aufgegessen hat. Nach 13 Stunden nässte sich das Kind ein. Der Kanadier ließ nicht locker und ließ seine Tochter sitzen. Schließlich aß das Mädchen ihren Rosenkohl - und übergab sich anschließend. Unterkühlt und zitternd durfte sie dann duschen und anschließend schlafen. 

Der 42-jähriger Akademiker musste sich jetzt vor Gericht verantworten und bekam für sein unfassbares Verhalten eine verhältnismäßig milde Strafe: Der Richter nannte die Tat "abwegig und verstörend" und verurteilte den Mann zu einem Bußgeld von umgerechnet 329 Euro, die er an eine wohltätige Organisation spenden sollte, sowie zu vier Monaten sozialer Arbeit. 

Laut ottawacitizen.com habe der Vater ein Röschen für seine Tochter auf dem Teller aufbwahrt - damit sie isst, wenn sie aufwacht.

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