UKW-BlackoutRadio-Streit: Warum du ab Mittwoch deinen Lieblingssender nicht mehr hören kannst

Bis zu zehn Millionen Radio-Hörer könnten ab Mittwoch ihren Sender nicht empfangen. Grund für den UKW-Blackout ist ein Streit zwischen den Betreibern von UKW-Antennen und Sendernetzen.

Wenn du gerne morgens zu deinem Kaffee, unter der Dusche oder auf dem Weg zur Arbeit Radio hörst, kann es sein, dass du am kommenden Mittwoch nur ein Rauschen, statt Musik bekommst. „Bis zu zehn Millionen Hörer könnten schon ab kommendem Mittwoch von einer Abschaltung ihrer UKW-Radiosender betroffen sein“, sagte Media-Broadcast-Chef Wolfgang Breuer gegenüber der Welt. Media-Broadcast hatte bisher einen Großteil des UKW-Sendebetriebs in Deutschland übernommen. Nun fordert das Unternehmen von den Sendern eine genaue Beauftragung, sodass sie eine alleinige Monopolposition erlangen. Denn Media-Broadcast verkaufte an 30 Firmen ihre Antennen - die ihre Preise wiederum frei gestalten. Von 40 Sendern haben sich bisher nur 10 Radiosender fest an Media-Broadcast gebunden. Die übrigen 30 sollen bis Mittwoch nachziehen - sonst werden die UKW-Sender abgeschaltet.

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Diese Sender sind von dem Blackout betroffen

Von dem Blackout könnten laut welt.de folgende Sender betroffen sein:

  • NDR
  • MDR
  • FFH
  • Big FM
  • Radio NRW

Etwa 93 Prozent der Deutschen hören Radio über UKW (Ultrakurzwelle). Ab Mittwoch könnte es in 10 Millionen Haushalten und Autos ziemlich ruhig sein.

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