Neue StudieRaucher sind weniger attraktiv als Nicht-Raucher

Sind Raucher wirklich weniger attraktiv als Nichtraucher? Das will eine Studie der University of Bristol jetzt herausgefunden haben. 



Für Raucher wird es in der heutigen Zeit immer schwerer! Die Preise für eine Schachtel Zigaretten steigen stetig an und das allgemeine Rauchverbot in Gaststätten besteht in Deutschland bereits seit 2007. Vor allem anderen steht aber immer noch das Argument, dass Rauchen schlichtweg ungesund ist – und das nicht nur für den eigenen Körper, sondern auch für Mitmenschen und ganz besonders Kinder! 
Eine neue Studie der University of Bristol soll nun auch noch herausgefunden haben, dass der Zigarettenkonsum unattraktiv macht. Spätestens jetzt lohnt es sich doch, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, oder findet ihr nicht?

 

Raucher erkennt man am Gesicht 

Laut der besagten Studie ist es einem Großteil der knapp 1200 Probanden möglich gewesen, anhand von Bildern die Raucher zu identifizieren. 
Dazu wurden ihnen 20 Gesichtsbilder von eineiigen Zwillingen gezeigt. Jeweils einer der Zwillinge war Raucher, der andere Nicht-Raucher. Während eine Probandengruppe einschätzen sollte, welcher der beiden Zwillinge raucht, sollte die andere Gruppe bewerten, welches Gesicht sie als attraktiver empfinden
Die Auswertung der Studie zeigte zwei wesentliche Ergebnisse:

  1. Ein Großteil (70 Prozent) der Befragten konnte die Raucher am Gesicht erkennen
  2. Die Nichtraucher wurden in den meisten Fällen als attraktiver empfunden 

72 Prozent der männlichen und 68 Prozent der weiblichen Befragten fanden die männlichen Nicht-Raucher attraktiver als die Raucher. Bei den Frauen wurden die Nicht-Raucher von 66 Prozent der männlichen Probanden bevorzugt und von 70 Prozent der weiblichen Befragten. 

 

Wie verallgemeinerbar ist die Studie?

Eine einfache Schlussfolgerung, die aus der Studie hervorgeht ist, dass Rauchen sich negativ auf das Aussehen des Gesichtes auswirken kann und diese Auswirkungen dann offenbar am Gesicht eines Rauchers ablesbar sind. 

Die Allgemeingültigkeit dieser Studie ist jedoch fraglich, denn die Probanden konnten nur sehr wenige Fotos von Zwillingen bewerten. Die bewerteten Zwillingspaare beinhalteten außerdem nur drei männliche Paare und insgesamt eine viel zu kleine Stichprobe, wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche optische Ausprägungen ein Mensch haben kann. 
Außerdem ist es durchaus möglich, dass andere Faktoren sich ebenfalls negativ auf die Attraktivität auswirken. Hierbei konnte die Studie nur Alkoholismus, BMI und Sonnenbäder ausschließen. 

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