Wohin fuhr der Schwager?Rebecca aus Berlin: Suche im Wald eingestellt - Hinweise werden überprüft

Seit drei Wochen fehlt von der 15-jährigen Rebecca jede Spur. Ihr Schwager Florian sitzt in U-Haft und schweigt. Die Polizei in Berlin hat die Suche im Wald eingestellt und überprüft nun über 1200 eingegangene Hinweise aus der Bevölkerung.

Inhalt
  1. Rebecca: Suche im Wald eingestellt
  2. Warum ist der Schwager mit seinem Auto weggefahren?
  3. Polizei bittet um Hinweise

Schon länger hat es keinen so mysteriösen Fall mehr gegeben: Ein Mädchen verschwindet spurlos, ein Tatverdächtiger wird festgenommen und schweigt, die Suche nach der Vermissten scheint hoffnungslos.

 

Rebecca: Suche im Wald eingestellt

Das sind die groben Fakten im Fall von Rebecca R. aus Berlin, die seit dem 18. Februar vermisst wird. Sie verschwand auf bisher ungeklärte Weise aus dem Haus ihres Schwagers Florian. Die Ermittler sehen ihn als Tatverdächtigen. Er sitzt seit dem 4. März in Untersuchungshaft und sagt kein Wort. Anfangs verwickelte der 27-Jährige sich in seinen Aussagen in Widersprüche.

Die dreitägige Suche nach der 15-Jährigen mit über 100 Polizisten in einem Waldgebiet in Berlin, führte zu keiner Spur. Die Suchaktion wurde eingeleitet, weil ein potenzieller Zeuge das himbeerrote Auto des Schwagers in dem Waldgebiet gesehen haben will. „Die Suchmaßnahmen an dem Ort sind gestern abgeschlossen worden, leider ohne Erfolg“, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag. Nun untersuchen die zuständigen Beamten über 1200 Hinweise, darunter auch die nach der Sendung "Aktenzeichen XY" eingegangenen. Sie gehen laut Welt-Informationen weiterhin davon aus, dass Rebecca getötet wurde. 

 

Warum ist der Schwager mit seinem Auto weggefahren?

Am Morgen von Rebeccas Verschwinden wurde das Auto des Schwagers, in dem u.a. Haare des Mädchens gefunden wurden, laut Bild vom Kennzeichenerfassungssystem der Polizei, registriert: Der Wagen war auf der Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder unterwegs. Wohin er wollte, sagt Florian bisher nicht. Seinem Schwiegervater soll er von einem Drogen-Deal in Polen erzählt haben. Das berichtete die Bild. Rebeccas Schwager habe nichts von diesem Deal erzählt, aus Angst, dafür ins Gefängnis zu kommen. „Die Polizei wertet diese Aussage als Schutzbehauptung. Ich hatte ihm gesagt, er möge doch überlege", so der Schwiegervater zu der Zeitung. "Es ist doch viel schlimmer, als Mordverdächtiger im Gefängnis zu sitzen. Auch seine Anwältin soll ihm geraten haben, nichts zu sagen. Wir stehen weiter hinter ihm.“

 

Polizei bittet um Hinweise

Wer Angaben zu dem roten Auto des Schwagers oder zu Florian selbst machen kann, wird gebeten sich an jede Polizeistelle zu wenden.

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