Wegen CoronaReisebranche komplett in der Krise

Von der Corona-Pandemie ist die Reisebranche noch schimmer betroffen als bisher angenommen.

Die weltweite Corona-Pandemie hat extreme Auswirkungen auf den Tourismus. Deutlich weniger Menschen reisen an ferne Orte und wer doch gerne Urlaub im Ausland machen möchte, der gerät angesichts von Quarantäne und Corona-Tests schnell ins Zweifeln, ob die Fernreise in diesem Jahr nicht doch lieber ausfallen sollte.

 

Tourismusbranche: Mehr als 60 Prozent der Reisebüros droht die Pleite

Nun gibt es neue Schock-Nachrichten für die Reisebranche: Einer Umfrage des Deutschen Reiseverbands zufolge droht mehr als 60 Prozent der Reisebüros in Deutschland die Pleite! Wie das Handelsblatt berichtet, gaben die Reisebüros in der Umfrage an, unmittelbar von der Insolvenz bedroht zu sein. Bei den Reiseveranstaltern geraten gut die Hälfte derzeit in Not.

Corona-Tests nach Reisen: Diese Regeln sollen bald gelten

Sowohl bei den Reisebüros als auch bei den Reiseveranstaltern musste knapp die Hälfte sogar bereits Mitarbeiter entlassen. "Unser Branchencheck belegt eindrucksvoll, dass die Krise für die Reisewirtschaft noch lange nicht vorbei ist“, so der Präsident des Deutschen Reiseverbands gegenüber dem Magazin.

 

Reisewarnungen wegen Corona: Experte fordert klare Signale der Regierung

"Viele Unternehmen sind in ihrer Existenz bedroht und müssen kämpfen, um die Krise zu überstehen", erklärt der Experte. Deshalb seien die staatlichen Überbrückungshilfen, die bis zum Ende des Jahres verlängert wurden, von entscheidender Bedeutung. Der Umfrage zufolge haben mit 92 Prozent fast alle Reisebüros und Veranstalter staatliche Hilfen in Anspruch genommen.

Die derzeitige Situation, in der immer wieder Reisewarnungen ausgesprochen und wieder aufgehoben werden, sei für die Branche extem schwierig, so Fiebig. "Widersprüchliche Signale seitens der Politik, etwa was die Bedeutung von Reisewarnungen betrifft, sind nicht hilfreich. Wir brauchen verlässliche Kommunikation und, wo möglich, differenzierte Reisehinweise statt pauschaler Reisewarnungen." Zuletzt hatte das Auswärtige Amt für immer mehr Länder eine Reisewarnung herausgegeben, darunter auch beliebte Urlaubsländer wie Spanien und Kroatien.

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