Rettungseinsatz behindertRettungskräfte von betrunkenem Vater angegriffen

Sie wollten helfen – doch ausgerechnet der Vater des Verletzten behinderte die Rettungskräfte so sehr, dass er seinen eigenen Sohn in Gefahr brachte.

Immer wieder werden Rettungskräfte bei ihrer Arbeit gestört, meist ist dabei die Rede von Gaffern. Dass ein eigenes Familienmitglied die Rettung behindert, hört man hingegen selten. Doch genau das ist gerade in Frankfurt geschehen.

Da sein 14-jähriger Sohn unter der Dusche gestürzt war, rief der Vater den Notarzt. Doch als die Rettungskräfte eintrafen, hatten sie alle Mühe, sich um den Verletzten zu kümmern. Stattdessen mussten sie sich erst einmal gegen den Familienvater wehren.

Der 41-Jährige war aggressiv und offensichtlich betrunken. Das hatte bereits der Notruf am Telefon bemerkt und glücklicherweise die Polizei gleich mit informiert. Denn als der Rettungswagen am Unfallort ankam, riss der Vater bereits die Tür des Fahrzeuges auf und schlug mehrfach auf den Fahrer ein. Das berichtete die Polizei nach dem Vorfall.

Sanitäter und Polizisten wurden daraufhin lautstark von dem betrunkenen Vater beschimpft und bedroht. Letztendlich schafften sie es jedoch, den verletzten Sohn in ein Krankenhaus zu bringen.

Als sich die Szenerie dort jedoch fortsetzte und der Vater auch das Krankenhauspersonal lautstark behinderte, nahm die Polizei den Mann schließlich fest. Ihm droht eine Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung.

Warum der Vater so aggressiv reagierte und die Rettungskräfte sogar angriff, ist unverständlich – seiner Auffassung nach waren die Rettungskräfte nicht schnell genug.

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(ww4)

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