DrogerieRossmann: asiatische Kundin wird beim Kauf von Babynahrung diskriminiert

Rossmann Shitstorm
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Diskriminierung bei Rossmann: Eine asiatische Kundin will bei der Drogerie durch Coupons Geld sparen und wird dafür von der Verkäuferin abfällig behandelt. 

Eigentlich wollte die junge, asiatische Frau nur Geld sparen, als sie beim Kauf von Babynahrung Coupons einlösen wollte. Für diese gibt es einen Rabatt auf die Babynahrung einer bestimmten Marke. Weil die junge Kundin jedoch versehentlich auch andere Marken auf das Band legt, wird sie von der Verkäuferin angefahren. Eine andere Kundin, die den Vorfall beobachtet, macht ihrem Ärger darüber auf Facebook Luft:

Das Verhalten der Rossmann-Verkäuferin sei "menschenverachtend" und "diskriminierend", schreibt die Kundin weiter. Die Verkäuferin habe zum Abschied laut hörbar zu einer Kollegin gesagt: "Merk dir mal das Gesicht, die kommt bestimmt wieder. Und nimm mal die Coupons vom Regal, sonst nimmt die sich die mit." 

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Der Post der Kundin verbreitet sich in Rekordzeit im Netz. Viele der empörten Leser wollen zukünftig die Drogeriekette boykottieren. Rossmann selbst äußerte sich erst mal nicht zu den Vorwürfen, stattdessen verlinkte das Social-Media-Team auf einen Artikel des Sterns, in dem es um 'Hamsterkäufe' von chinesischen Kunden geht. Der rassistische Generalverdacht kommt nicht gut an. Inzwischen hat Rossmann auf den Shitstorm reagiert und sich angemessen entschuldigt

"Hallo, wir als Social-Media Team entschuldigen uns vielmals für unsere vollkommen unpassende Reaktion.
Auf die Schilderung aus unserer Filiale sind wir nicht eingegangen und haben nur allgemein mit dem Verweis auf einen Artikel geantwortet – das hätte so nicht geschehen dürfen.
Wir sind mit unseren Kollegen in der Filiale in Kontakt, um den Vorfall aufzuklären."

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