Achtung, gefährliches FlammschutzmittelRückruf von Disneys "Frozen"-Figur Elsa

Die "Frozen"-Figur Elsa ist von einem Rückruf betroffen. In der Puppe befindet sich ein gefährliches Flammschutzmittel, wie Stiftung Warentest herausfand. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erregen. 

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Inhalt
  1. Disney ruft Elsa-Puppe zurück
  2. Bedenkliche Werte in Elsa-Puppe entdeckt
  3. Disney-Puppe Elsa: So bekommst du dein Geld zurück

Disney ruft die Elsa-Stoff­puppen von "Die Eiskönigin 2" zurück. Damit folgt der Konzern einer Untersuchung der Stiftung Warentest, die im Schaum­stoff der Schuhsohlen ein gesund­heits­gefähr­dendes Flamm­schutz­mittel entdeckt hatte.

 

Disney ruft Elsa-Puppe zurück

Konkret geht es um diese Puppen, die über den Disney-Store in Europa erhältlich waren. Betroffene "Die Eiskönigin"-Puppen in der Größe 46 cm mit der Artikel-Nummer 412330614633 sind mit folgenden Chargen­nummern versehen, die auf dem angenähten Etikett stehen.

  • FAC-024868–19246
  • FAC-024868–19273
  • FAC-024868–19302
  • FAC-024868–19308
  • FAC-024868–19336
  • FAC-024868–19365
  • FAC-024868–19322
 

Bedenkliche Werte in Elsa-Puppe entdeckt

Bei dem gefundenen Flamm­schutz­mittel handelt es sich laut der Stiftung Warentest um TCPP, Tris –(2-chloriso­propyl)phosphat. "Für die Substanz bestehen Bedenken, dass sie krebs­erzeugend wirken könnte. In unserem Spiel­zeugtest lag der TCPP-Gehalt in Elsas Schuhsohlen um ein Vielfaches über dem EU-Grenz­wert für Klein­kinder­spielzeug", schreibt die Verbraucherorganisation. Der Test erscheint in Ausgabe 12/2020 und ist online ab dem 17.11.2020 abruf­bar.

 

Disney-Puppe Elsa: So bekommst du dein Geld zurück

Wie Produktwarnung.eu berichtet, sollten Kinder die Puppen auf keinen Fall benutzen. Um eine Rückerstattung des Preises zu bekommen, werden Kunden gebeten, sich an den Disney-Service unter 0800 100 7113 oder per E-Mail: kundenservice@shopdisney.de zu wenden. Die Puppe kann kostenlos zurückgeschickt werden.

 

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