LauftherapieRun Walk Talk als Form der Psychotherapie

Was wäre, wenn Psychotherapeuten mit ihren Patienten beim Laufen über ihre Probleme sprechen würden? Die kalifornische Therapeutin Sepideh Saremi hat die Lauftherapie Run Walk Talk ins Leben gerufen. 

Aus Gesprächstherapie werde Lauftherapie: Die kalifornische Therapeutin Sepideh Saremi hat die Therapieform Run Walk Talk entwickelt, bei der Rennen und Reden im Mittelpunkt stehen. Die Möglichkeit, gleichzeitig zu laufen und zu reden soll meditative Eigenschaften haben und dabei helfen, psychische Probleme wie Depressionen oder Angstzustände aufzuarbeiten und tut gleichzeitig noch etwas für die körperliche Fitness. 

 

Wie funktioniert die Therapie?

Jeder hat wohl schon die Erfahrung gemacht, wie tiefgründig Gespräche bei einem Spaziergang sein können oder wie man durch das Laufen gehen Anspannungen und Stress abbauen kann. 

Sepideh Saremi hat sich dies zu Nutze gemacht und erhofft sich von ihren Patienten, dass diese sich beim Lauf öffnen und ihre tiefsten Gedanken und Ängste mitteilen. Unterstützt werden diese Gespräche durch die meditative Wiederholung der Lauftechnik und durch das Ausschütten von Endorphinen durch diese Bewegungsabläufe. Diese Form der Therapie ist besonders für solche geeignet, die sich scheuen und unsicher sind, da durch das nebeneinander Laufen der dauerhafte Blickkontakt wie bei einer klassischen Gesprächstherapie verloren geht.

Neben dem Beseitigen von psychischen Problemen erlangen Sepideh Saremis Patienten durch ihre Lauftherapie ein neues Körperbewusstsein und damit eine veränderte Selbstwahrnehmung, besonders im Hinblick auf die eigene Gefühlswelt

Also: Auf die Plätze, fertig, lauft und redet! Und tut so etwas Gutes für euren Körper und eure Seele

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