Vor GerichtSachsen: Vater schwängert seine 12-jährige Tochter

In Crimmitschau (Landkreis Zwickau, Sachsen) schwängerte Rene T. (34) seine 12-jährige Tochter. Das Baby starb nach 5 Tagen. Der Fall ist vor Gericht.

Am 13. Dezember 2017 wurde ein grausamer Fall von Inzest am Landgericht Zwickau verhandelt. Rene T. aus dem sächsischen Crimmitschau schwängerte seine 12-jährige Tochter. Sie gebar am 31. März 2017 ihren Sohn, Karl, im Heinrich-Braun-Krankenhaus.

Karl kam missgebildet zur Welt. Durch den Inzest kam es zu massiven Fehlbildungen und Gendefekten. Nach nur 5 Tagen starb das Baby an den Folgen. Es war unfähig, länger zu leben.

 

Vater schwängert Tochter - missgebildeter Sohn stirbt

Vor Gericht richtete Staatsanwältin Cornelia Heiner ihr Wort an den Täter: "Sie wussten, dass Sie der Vater sind." Den Beweis dafür lieferten Blut- und Speichelproben von dem kleinen Karl und dem Täter Rene T.:  "Er ist der Erzeuger", urteilte auch die Rechtsmedizinerin.

Was das Verbrechen noch schlimmer macht als es sowieso schon ist, ist die Reaktion des Täters, der insgesamt sechs Kinder hat. Statt im Anblick der Beweise seine Schuld zuzugeben, schiebt er die Tat auf seine Tochter: Er hätte nicht mit ihr geschlafen - seine Tochter hätte die Befruchtung selbst herbeigeführt, sagte Rene T. und sein Verteidiger Uwe Dietrich. "Nach der Arbeit habe ich keinen Sinn für Sex", sagte der Täter.

 

Täter streitet alle Vorwürfe ab - trotz eindeutigem Vaterschaftstest

Die Tochter, inzwischen 13 Jahre alt, besucht regelmäßig das Grab ihres verstorbenen Babys. Kommende Woche soll das Mädchen beim zweiten Gerichtstermin aussagen. Bis jetzt war sie verschlossen. Rene T.s Frau sagte vor Gericht: "Meine Tochter sagte mir, dass Papa geschlafen hat und sie sei neugierig gewesen."

Im Falle einer Verurteilung droht ihrem Vater jahrelange Haft.

(ww7)

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