Ein furchtbarer StreichSalzgitter: Jugendliche werfen Böller auf Kinderwagen - Baby muss ins Krankenhaus

In Salzgitter haben Jugendliche einen Böller in Richtung eines Kinderwagens geworfen. Das Baby musste daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden.

Sollte es wohl nur ein dummer Streich sein? Eine Gruppe Jugendlicher hat in Salzgitter, Niedersachsen, einen Böller in Richtung einer Mutter mit einem Kinderwagen geworfen. Die Frau stand am späten Dienstagmachmittag mit ihrem nur wenige Monate alten Kind vor ihrem Wohnhaus im Moränenweg, als sich der Vorfall ereignete. 

Das Kind musste anschließend zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurden zunächst keine Angaben dazu gemacht, ob und wie schwer das Kind durch den Böller verletzt wurde. Am Donnerstag wurde jedoch bekannt, dass das Kind keine offensichtlichen Verletzungen davon getragen hat. Der Böller war glücklicherweise nicht direkt im Kinderwagen gelandet. Was das für Folgen gehabt hätte, mag man sich gar nicht vorstellen. 

Die Polizei ermittelt nun gegen die Jugendlichen, von denen noch jede Spur darauf fehlt. Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass solch eine Handlung strafrechtliche Konsequenzen hat.

Nicht ohne Grund wird jedes Jahr aufs Neue vor den Gefahren gewarnt, die in Verbindung mit Raketen, Böllern und Co. stehen. Nicht nur, dass es Orte gibt, an denen Feuerwerkskörper unter keinen Umständen gezündet werden dürfen.

Es ist außerdem immer wichtig, genügend Abstand zu halten. Dies ist nicht nur wegen der akuten Verbrennungsgefahr wichtig, sondern schützt auch unsere Ohren. Wer weniger als zwei Meter Abstand zu einem explodierenden Knaller hält, setzt seinen Ohren einer Geräuschbelastung von mehr als 150 Dezibel aus. Das ist nach Angaben der AOK lauter, als wenn ein Düsenjet in 25 bis 30 Metern Entfernung von jemandem startet.

 

(ww8)

 

Kategorien: