Aus gesundheitlichen GründenSarah Wagenknecht hört als Fraktionschefin bei der Linken auf

Sarah Wagenknecht wird im Herbst nicht mehr für die Wahl als Fraktionsvorsitzende für die Linke zur Verfügung stehen. Die Chefin der Linkspartei gab als Grund eine längere, nun überstandene Krankheit an.

Diese Nachricht kommt überraschend: Sarah Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken, gab nun bekannt, nicht noch einmal für die Wahlen im Herbst zur Verfügung zu stehen. "Ich habe (daher) heute den Fraktionsvorstand informiert, dass ich bei der in diesem Jahr anstehenden Neuwahl der Fraktionsspitze nicht erneut kandidieren werde. Um einen ordentlichen Übergang zu gewährleisten, werde ich meine Aufgaben als Fraktionsvorsitzende bis dahin wahrnehmen", schrieb die 49-Jährige in einer Mail, die u.a. dem ARD-Hauptstudio vorliegt. 

 

Sarah Wagenknecht hört aus gesundheitlichen Gründen auf

Wagenknecht, die vier Jahre in ihrer Position gearbeitet hat, habe wegen einer längeren Krankheit, "deren Auslöser in erster Linie Stress und Überlastung waren, Grenzen aufgezeigt" bekommen, die sie "in Zukunft nicht mehr überschreiten möchte." Sie wolle aber "selbstverständlich politisch aktiv" bleiben und sich weiterhin für ihre "Überzeugungen und sozialen Ziele engagieren.“ 

Welche Krankheit die Politikerin in ihrem Schreiben meint, ist unbekannt. 

 

Kritik wegen Austritt aus Linken-Projekt

Kürzlich wurde bekannt, dass sich Sarah Wagenknecht aus der von ihr mit gegründeten Sammlungsbewegung "Aufstehen" der Linken zurückziehe. Dafür bekam sie viel Kritik. Kollegen sollen beispielsweise nichts von dem Rückzug gewusst haben. Als Begründung gab die Politikerin an: "Die Parteipolitiker sollten sich zurücknehmen, das betrifft auch mich selbst", sagt sie. "Sie waren mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig. Aber jetzt ist es richtig, Verantwortung abzugeben." Auch die Krankheit spielt eine Rolle: "Dass ich jetzt zwei Monate krankheitsbedingt ausgefallen bin, hatte auch mit dem extremen Stress der letzten Jahre zu tun. Da muss ich eine neue Balance finden."

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