Das geht unter die Haut!"Schaulustige - Sei kein Gaffer"-Film sorgt deutschlandweit für Gänsehaut

Das Video "Schaulustige - Sei kein Gaffer" soll Unfall-Gaffer wachrütteln. Innerhalb weniger Tage sahen sich den Kurzfilm über fünf Millionen Menschen über Social Media an.

Drei junge Leute fahren an einem Unfall vorbei, halten an, schießen Bilder mit dem Opfer und verschicken sie. Schließlich endet der Kurzfilm sehr bedrückend und zeigt so auf beklemmende Weise, wie Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert werden. Hinter dem Projekt steckt die Osnabrückerin Elena Isabel Walter von der Agentur Blickfänger GbR, die auf ihrer Website schreibt: "Der Film soll eine gesteigerte öffentliche Wahrnehmung für das Thema ,Schaulustige bei einem Rettungseinsatz' bewirken und dazu auffordern kein Gaffer zu werden." Das Video entstand in Zusammenarbeit mit der Osnabrücker Feuerwehr und dem Bürgerverein Wüste. Mittlerweile haben schon über fünf Millionen Menschen über Twitter, YouTube und Facebook den Kurzfilm gesehen.

 

Hier kannst du dir das ganze "Sei kein Gaffer"-Video anschauen:

 

Unfall-Gaffer machen sich strafbar und behindern den Einsatz

Immer wieder liest man von Schaulustigen, die langsam an Unfallstellen vorbeifahren, um einen Blick auf das Opfer zu erhaschen oder sogar Fotos zu schießen. Erst vor zwei Tagen kam es auf der A1 am Bremer Kreuz zu so einem Vorfall, als ein Lastwagenfahrer einen schweren Unfall erlitt. Mehrere Autofahrer filmten und fotografierten das umgekippte Fahrzeug. Laut Polizei bildete sich wegen zahlreicher Gaffer ein langer Rückstau. Den Schaulustigen droht nun ein Bußgeld von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg.

 

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