Schüsse auf FestivalSchießerei in Las Vegas: Was wir über die Tat wissen

Nach einer Schießerei aus der Casino-Meile Las Vegas gibt es mehrere Tote und Verletzte. Was wir bisher über die Täter und Umstände wissen.

Auf der Casino-Meile von Las Vegas hat es eine Schießerei gegeben.
Auf der Casino-Meile von Las Vegas hat es eine Schießerei gegeben.
Foto: iStock
Inhalt
  1. Was ist in Las Vegas passiert?
  2. Wie viele Verletzte und Tote gibt es?
  3. Was weiß man über den Täter?

 

Was ist in Las Vegas passiert?

Am frühen Morgen (deutscher Zeit) kam es auf einem Country-Konzert in Las Vegas zu einer Schießerei. Das „Las Vegas Route 91 Harvest Festival“ fand auf der populären Casino-Meile statt. Gäste berichten in den sozialen Netzwerken von plötzlichen Schüssen, daraufhin wurde das Konzert abgebrochen. Die Schießerei soll weitere 20 Minuten angehalten haben.

Aktuell geht man davon aus, dass die Schüsse aus dem 32. Stock des „Mandalay Bay“-Hotels mit einer automatischen Waffe auf die Konzertbesucher abgefeuert wurden.

 

Wie viele Verletzte und Tote gibt es?

Die Anzahl der Toten ist mittlerweile drastisch gestiegen. Inzwischen geht man davon aus, dass über 50 Menschen der Schießerei zum Opfer gefallen sind. Des Weiteren sind über 400 Menschen teils schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

 

Was weiß man über den Täter?

Der Täter wurde in seinem Zimmer im Mandalay Bay gefunden. Als Einsatzkräfte den Raum stürmen wollten, war der Mann bereits tot. Die Polizei geht davon aus, dass er sich selbst getötet hat. Im Zimmer wurden mehr als zehn Waffen gefunden.

 Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um den 64-jährigen Stephen Paddock handelt, der aus dem 130 Kilometer von Las Vegas entfernten Ort Mesquite stammt. Er war der Polizei bereits bekannt. Die Motive für die Tat sind bislang gänzlich unklar. Die Polizei geht nicht von einem extremistischem Hintergrund aus.

Zudem wurde eine Frau asiatischer Herkunft gesucht, ihr Name ist Mari Lou Danely. Bei der gesuchten Frau handele es sich um die Lebensgefährtin des Schützen. Diese konnte nun im Ausland aufgespürt werden, hat allerdings allem Anschein nach nichts mit der Tat zu tun.

Auch nach zwei Fahrzeugen wird weiterhin gefahndet. Ein Hyundai Tucson und ein Chrysler Pacifica, beide mit einem Kennzeichen aus dem US-Bundesstaat Nevada, werden gesucht, sie sollen auf den Schützen zugelassen sein.

Ob auch Deutsche unter den Opfern sind, ist noch unklar.

(ww4)

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