Gesunde ErnährungSchlafbeere, Yamswurzel und Pilze: Das sind die wichtigsten Ernährungstrends für 2018

Chia, Goji und Quinoa bleiben uns auch 2018 erhalten, hinzu kommen eine ganze Menge anderer Power-Foods. Wir zeigen dir die größten Ernährungstrends für dieses Jahr. 

Inhalt
  1. Ashwagandha
  2. Yamswurzel 
  3. Pilze 
  4. Grünes Bananenmehl
  5. Blaue Algen

Mit Food-Trends verhält es sich, wie mit der Mode: Sie kommen und gehen, jeder isst und trägt das, was ihm gefällt. Die Ernährungstrends für 2018 halten tatsächlich ein paar Überraschungen bereit und sorgen für Abwechslung in jedem Essen:

 

Ashwagandha

Die Schlafbeere erinnert optisch ein bisschen an die Physalis-Frucht, schmeckt bitter und riecht nach Pferd. Übersetzt bedeutet Ashwagandha daher passend "Geruch des Pferdes". Die Beere und ihre Wurzel wird vor allem in der ayurvedischen Kräuterkunde verwendet und wächst in Afrika, China, Mauritius und dem Mittelmeerraum. Sie wirkt heilsam bei Übelkeit, Blähungen, Schlaflosigkeit und soll die Cholesterin- und Diabeteswerte sinken lassen. Du bekommst die Schlafbeere als Kapseln odr Pulver in Online-Shops.

 

Yamswurzel 

Die sogenannte Frauenwurzel schmeckt ähnlich wie die Süßkartoffel (und sieht auch so aus). Sie hilft bei PMS und in den Wechseljahren, da sie Einfluss auf die Hormonproduktion hat. Die Superknolle liefert außerdem Mineralien und Vitamine, weshalb Herz-Kreislauferkrankungen vorgebeugt werden kann. Die Yamswurzel hat einen hohen Ballaststoffgehalt (100 Gramm enthalten 3,7 Gramm), daher hilft sie beim Abnehmen. Achtung: Die Wurzel solltest du auf keinen Fall roh essen, da sie eine toxische Wirkung haben kann. Koche sie vorher oder nehme sie als Kapseln oder Pulver zu dir. Du bekommst sie in Online-Shops.

 

Pilze 

Bei uns sind vor allem Champignons und Steinpilze beliebt. Aber ein Superfood? Sind sie nicht unbedingt. In der traditionellen chinesischen Medizin gehören Pilze quasi täglich auf den Teller, vor allem die Sorten Chaga und Reishi. In Deutschland bekommst du die Arten in Pulverform und kannst damit deinen Smoothie, Porridge oder jegliches Gericht verfeinern. Chagas wirken entzündungshemmend, entgiftend, gleichen den Hormonhaushalt aus und stärken das Immunsystem; Reishi senken den Bluthochdruck und die Blutzucker- und Fettwerte. Diese Pilzart schmeckt herb. Beide Sorten bekommst ebenfalls in Pulverform oder als Kapseln über diverse Online-Shops.

 

Grünes Bananenmehl

Hast du eine Glutenunverträglichkeit? Dann ist grünes Bananenmehl bestimmt etwas für dich: Ein Brot aus dem Mehl hat 25 Prozent weniger Kalorien, als eines aus Weizenmehl - und ist glutenfrei. Emma Schofield von dem Marktforschungsinstitut Mintel sagt zu dem Food-Trend: "Grüne Bananen sind zwar nur unreife gelbe Bananen, aber aus Perspektive der Ernährung sind sie sehr verschieden. Grünes Bananenmehl ist glutenfrei und reich an resistenter Stärke und wird daher als ein ballaststoffreiches und getreidefreies Mehl gehandelt." Grünes Bananenmehl schmeckt leicht nussig. Du bekommst es in diversen Online-Shops.

 

Blaue Algen

In den USA und Australien werden blaue Algen jetzt schon gehypt, da sie Cappuccinos und Smoothies so hübsch verfärben. Tatsächlich schwörten schon die Völker der Mayas und Azteken auf die Spirulina-Alge, steckt sie doch voller pflanzlichem Eiweiß und Vitaminen und ist daher eine super Ergänzung für eine gesunde Ernährung. Sie kann leicht fischig schmecken. Viele Online-Shops bieten die Spirulina-Alge als Pulver oder Tabletten an.

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