Kampf gegen den SchneeSchneechaos und Lawinengefahr - Sturmtief Benjamin jagt über Deutschland

Sturmtief „Benjamin“ jagt über Deutschland. Während der Norden mit Sturmfluten zu kämpfen hat, versinkt der Süden im Schnee. Es besteht erhöhte Lawinengefahr.

Nicht nur im Norden sorgt Sturmtief „Benjamin“ für Chaos, auch im Süden fegt er mit heftigen Böen über das Land und sorgt für Regen und Schnee im Mittelgebirge. In den Alpen sind aufgrund des starken Windes sogar Schneeverfrachtungen möglich. Es besteht enorme Lawinengefahr.

 

Deutschland versinkt im Schnee

Auch im Erzgebirge kann es zu schweren Verwehungen kommen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starken Schneefällen. Ab Dienstagmittag soll es auch im Tiefland schneien. In nur 48 Stunden können 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee fallen. In Staulagen sind sogar 70 Zentimeter möglich.

Auch in Bayern und Österreich herrscht absolutes Schneechaos. Insgesamt gab es bereits neun Tote. Die Lawinenwarnstufe wurde aktuell auf 4 hochgesetzt, das bedeutet „große Gefahr“. Bereits etwas Neuschnee oder kleine Erschütterungen könnten eine Schneeflut auslösen.

 

Landkreis ruft Katastrophenfall aus

Der bayerische Landkreis Miesbach rief am Montag den Katastrophenfall aus, da man den Schneemassen nicht mehr Herr wird.

In Österreich wurde ebenfalls am Montag das erste Skigebiet evakuiert. Es befindet sich in 1770 Meter Höhe am Berg Hochkar. Der Ort wurde bereits vor 20 Jahren unter einer Lawine verschüttet und will dieses Risiko kein zweites Mal eingehen.

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