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Erste HilfeSchnitte, Schürfwunden & Co: Einfache Tipps für die schnelle Wundversorgung

Mit unseren Tipps bist du für die Notfälle des Alltags bestens gewappnet. Wir verraten dir, wie du verschiedene Wundarten einfach versorgst.

Schnitte, Schürfwunden & Co: Einfache Tipps für die schnelle Wundversorgung
Foto: iStock / oatawa
Inhalt
  1. SOS-Guide: So versorgst du jede Wunde richtig 
  2. Schürfwunden
  3. Schnittwunden
  4. Brandwunden 
  5. Wie finde ich das richtige Antiseptikum? 
  6. Iod brennt und macht Flecken, oder?
  7. Was ist besser: Salbe oder Lösung? 

Die meisten Wunden heilen mit der Zeit und viele davon besser, wenn wir sie gleich zu Beginn richtig versorgen. Dass das nicht selbstverständlich ist, zeigt eine aktuelle forsa-Studie1 laut der nur 39 Prozent die Wunde mit klarem Wasser reinigen und desinfizieren. Ganze sechs Prozent ergreifen sogar keine Maßnahme.

Immerhin lagen 75 Prozent der Befragten mit ihrer Einschätzung richtig, dass Bisswunden im Vergleich zu anderen oberflächlichen Wundarten das höchste Infektionsrisiko bergen. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass auch andere Wundtypen wie Schürfwunden und Risswunden ein hohes Infektionsrisiko mit sich bringen können.

Genau davor können wir uns schützen – wenn man weiß wie. In unserem SOS-Guide zeigen wir dir, wie du die häufigsten Wundarten ganz einfach selbst behandelst und fiese Entzündungen vermeiden kannst

Bei großen, tiefen und stark blutenden Wunden oder Verletzungen an riskanten Stellen wie Augen oder Ohren sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. 

 

SOS-Guide: So versorgst du jede Wunde richtig 

 

Schürfwunden

Diese Wunden sind oft das Resultat von Fahrradunfällen oder Stürzen. Was zunächst höllisch wehtun kann, sieht meist schlimmer aus, als es wirklich ist. Oft ist bei Schürfwunden und Schrammen nur die oberste Hautschicht, die Epidermis, betroffen. Werden die Verletzungen gut versorgt, heilen sie zügig und schnell ab.  

SOS-Tipps: 

Hier gilt das kleine Einmaleins der Wundversorgung: 

  • Mit lauwarmem Wasser reinigen
  • Gegebenenfalls Fremdkörper vorsichtig entfernen
  • Mit einem Antiseptikum desinfizieren z. B. von Betaisodona® 
  • Pflaster drauf, falls nötig
     
Gerade zur Sommerzeit ist die Gefahr groß, in Splitter oder Scherben zu treten
Foto: iStock / FotoDuets
 

Schnittwunden

Wem von uns ist es nicht schon einmal passiert? Im Sommer an scharfkantigen Muscheln im Sand geschnitten, barfuß im Park in Scherben getreten oder einfach beim Gemüse schneiden kurz mal nicht aufgepasst und in den Finger geschnippelt.  
Ist die Wunde nicht besonders groß und tief und sind die Fremdkörper, die sich gegebenenfalls in der Wunde befinden, klein, kannst du Folgendes tun. 

SOS-Tipps: 

  • Bluten lassen, denn so reinigt die Wunde sich selbst und kann schon einmal erste Keime und Dreck rausspülen.
  • Befinden sich noch Fremdkörper in der Wunde? Einfach mit einer Pinzette vorsichtig entfernen. 
  • Mit steriler Kompresse oder Tuch ein paar Minuten auf die Wunde drücken, bis die Blutung nachlässt. 
  • Ist die Blutung gestillt, sollte die Wunde mit einem schnell wirksamen Antiseptikum ohne Alkohol wie z. B. der Betaisodona® Salbe oder Lösung desinfiziert werden. 
  • Die Wunde mit einem Verband oder Pflaster abdecken. 
 

Brandwunden 

Diese Wunden können unser größtes Organ, die Haut, stark schädigen und sind daher besonders gefährlich. Im Alltag entstehen Brandwunden und Verbrennungen oft durch Feuer, Verbrühungen, Dampf oder zu intensive Sonneneinstrahlung

Eine leichte Verbrennung erkennst du daran, dass nur die obere Hautschicht betroffen ist, die Wunde rot ist und leicht anschwillt. Diese kannst du mit unseren Tipps behandeln. Bei großflächigen und schweren Verbrennungen solltest du schnellstmöglich den Notarzt rufen.

SOS-Tipps: 

  • Die Brandwunde unter fließendem Wasser kühlen. Es sollte lauwarm sein, da kaltes Wasser eine zu große Belastung für den Körper sein kann. 
  • Nachdem die Wunde runtergekühlt ist, sollte die Wunde desinfiziert werden (zum Beispiel mit Betaisodona® Lösung), da das verbrannte Gewebe potenzielle Erreger nicht mehr selbst abwehren kann.
  • Die Wundheilung kann gefördert werden, indem man die betroffene Stelle mit einer speziellen Brandsalbe eincremt. 
  • Zum Schluss sollte die Wunde steril abgedeckt werden. 
     
Gefahren für Groß und Klein lauern überall
Foto: iStock / Prostock-Studio

Eine Sache haben diese Wunden gemeinsam: Sie alle müssen gründlich gereinigt und desinfiziert werden, da sonst Bakterien in die Wunde eintreten und Entzündungen verursachen können. Wie wichtig Desinfektion im Allgemeinen ist, sieht man in diesen Tagen immer wieder in unserem Alltag. Das Gleiche gilt auch für unsere Wunden. 

 

Wie finde ich das richtige Antiseptikum? 

Am besten eignet sich ein Antiseptikum, das ohne Alkohol auskommt, nicht brennt und schnell wirksam ist. Betaisodona® vereint diese Eigenschaften und kann sogar für die ganze Familie eingesetzt werden, da es auch für Kinder ab sechs Monaten geeignet ist. Der Wirkstoff Povidon-Iod setzt konstant Iod frei, das Bakterien, Viren und Pilze bekämpft

 

Iod brennt und macht Flecken, oder?

Genau das sind Vorurteile, mit denen der Wunden-Profi Iod immer noch zu kämpfen hat. Was viele nicht wissen: Grundsätzlich ist Povidon-Iod, also der Wirkstoff in Betaisodona®, wasserlöslich und Flecken lassen sich in der Regel mit warmem Wasser und Seife auch aus Textilien ganz einfach entfernen. 

Und auch das Vorurteil, Iod würde brennen, ist so nicht richtig. Früher kamen oft Iodtinkturen zum Einsatz, denen Alkohol beigemischt war. Genau der war auch für das unangenehme Brennen auf der Haut verantwortlich. Heute kommen viele Antiseptika wie die Betaisodona® Salbe oder Lösung ohne Alkohol aus. Das Iod wird nach und nach konstant freigesetzt, was es verträglicher macht. Dabei entfärbt sich das Iod und verliert seine bräunliche Farbe. Ein gelber Farbton bedeutet, dass die Wirksamkeit des Iods erschöpft ist und es bei Bedarf neu aufgetragen werden kann.

 

Was ist besser: Salbe oder Lösung? 

Zur Wunddesinfektion von kleinen Verletzungen ist beides gut geeignet. An Stellen wie am Ellenbogen, Knie oder unter einem Verband ist die Betaisodona® Salbe ideal. 

Im Mund- und Rachenraum oder bei unangenehmen Nagelbettentzündungen kann die Betaisodona® Lösung eingesetzt werden. Sie ist auch bei chronischen Wunden optimal und lässt sich nach Rücksprache mit dem Arzt verdünnt für Spülungen, Waschungen und Bäder anwenden.


1"Meinungen zu Verletzungen und Wunden", repräsentative Umfrage der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH, August 2019 im Auftrag von HERMES ARZNEIMITTEL

Pflichttext: 
Betaisodona® Salbe / Lösung, Wirkstoff: Povidon-Iod. 

Anwendungsgebiete Salbe: Wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei geschädigter Haut, wie z.B. Dekubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.

Anwendungsgebiete Lösung: Wird einmalig angewendet zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen. Wird wiederholt, zeitlich begrenzt angewendet zur antiseptischen Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre) bei Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen sowie zur chirurgischen Händedesinfektion.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main, Stand 09/2018

 

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