Dummer StreichSchock bei dm: Jugendlicher sprüht mit Reizgas

Ein Jugendlicher soll in eine dm-Filiale mit Reizgas gesprüht haben, das aus dem eigenen Sortiment der Drogerie stammt.

dm warnt vor app
Ein Jugendlicher hat bei dm mit Reizgas gesprüht
Foto: iStock

Die dm-Filiale in einem Einkaufszentrum musste daraufhin evakuiert werden. Die Rettungskräfte waren im Großeinsatz. 22 Menschen wurden bei dem vermeintlichen Streich verletzt. Der 16-jährige Täter wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Die Kritik am Verkauf von Selbstverteidigungsspray in Drogerien war groß. Jetzt zeigt sich, dass diese nicht unbegründet war. Ein dummer Jungenstreich verletzte 22 Menschen.

 

Schon länger gibt es bei dm Reizgas

"Wir haben das geprüft und uns entscheiden, das Tierabwehrspray in unser Angebot aufzunehmen", sagte dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer dem "Tagesspiegel". Bereits im Mai 2016 nahm dm das Spray ins Angebot. Jetzt können Kunden es im Regal und online finden.

 

Verkauf von Reizgas steht in der Kritik

Der Vorstand Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler, Ingo Meinhard, kritisierte die Entscheidung der Drogeriekette. Eine Beratung sei zwingend um das Pfefferspray richtig einzusetzen. Diese gäbe es nicht in der Drogerie. Die Gefahr sich selbst zu verletzen ist groß.

Video: Diese Mogelpackung verkauft dm

 

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