Tödlicher GehirntumorSchottland: Todkranke Mutter schreibt schon jetzt Geburtstagskarten für ihren Sohn

Eine junge Mutter aus Schottland schreibt schon jetzt Karten für die Geburtstage ihres kleinen Sohnes. Sie hat einen aggressiven Tumor in ihrem Kopf und wird die meisten Geburtstage wohl nicht miterleben. 

Inhalt
  1. Junge Mutter wird todkrank 
  2. Schockdiagnose Gehirntumor
  3. Andenken und Geburtstagskarten für ihren kleinen Sohn 

Die 22-jährige Tyla aus Schottland hat einen einjährigen Sohn. Doch schon jetzt schreibt sie Karte für seinen vierten, zehnten und sogar 18. Geburtstag. Der Grund hierfür ist schrecklich. Die junge Mutter hat Krebs. Ihre Chancen stehen schlecht und die meisten Geburtstage ihres Sohnes wird sie nicht miterleben.

 

Junge Mutter wird todkrank 

Erst kurz vor der Geburt ihres Sohnes Preston wurde bei Tyla ein Tumor in ihrem Kopf diagnostiziert. Zunächst gaben die Ärzte Entwarnung: Das Gewebe sei nicht bösartig und somit kein Krebs. Doch einen Monat nach der Geburt erlebte Tyla eine böse Überraschung.

Tyla ging zum ersten Mal seit ihrer Schwangerschaft mit ein paar Freunden was trinken und hatte eine gute Zeit. Am nächsten Morgen wurde sie jedoch wach und konnte sich plötzlich nicht mehr richtig bewegen. Weil sie so lang nicht mehr getrunken hatte, schob sie zunächst alles auf den Alkohol. Doch das Thema ließ die 22-Jährige nicht in Ruhe und so suchte sie zwei Tage später doch einen Arzt auf.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

We bald it together😘 #mumandson #cancer #cancerfighter #fightcancer #glioblastoma

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Schockdiagnose Gehirntumor

Bei einer MRT dann der Schock: Der Tumor war stark gewachsen und drückte auf ihre Nerven. Tyla musste für zwei weitere Wochen ins Krankenhaus. Nach weiteren Untersuchungen stand schließlich die endgültige Diagnose fest. Tyla hat ein Glioblastom Grad 4 in ihrem Kopf – einen bösartigen, sehr aggressiven und schnell wachsenden Gehirntumor. Die Weltgesundheitsorganisation gibt Tumoren dieser Klasse den höchsten Schweregrad. Nur sehr wenige Menschen überleben diese Diagnose länger als fünf Jahre. Auch bei Tyla stehen die Chancen schlecht. Chemotherapie, Operationen am Gehirn und Strahlentherapie blieben ohne Erfolg. Der Tumor wuchs einfach weiter.

 

Andenken und Geburtstagskarten für ihren kleinen Sohn 

Seit Tylas Diagnose sind nun 16 Monate vergangen. Sie weiß, dass ihre Zeit langsam knapp wird, daher hat sie damit begonnen ihrem kleinen Sohn Geburtstagskarten zu schreiben. Zudem bewahrt sie Dinge auf, die Preston später an sie erinnern sollen. Sogar eine Locke von ihren Haaren hat sie aufgehoben.

Am wichtigsten ist für Tyla jetzt die gemeinsame Zeit mit ihrem Sohn. Auf Instagram hält sie ihre Reise fest und macht anderen Betroffenden Mut. In einem Interview mit der britischen Sun erklärte Tyla: „Ich versuche positiv zu bleiben. Das ist der Schlüssel für alles. Es ist vielleicht nicht das Leben, was ich mir vorgestellt habe, aber es ist das, was ich bekommen habe.“

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