Ich wußte gar nicht, dass so etwas möglich ist12-Jährige stirbt an Deo - Was Eltern jetzt wissen müssen!

Die zwölfjährige Jess Anderson entdeckte das Schnüffeln von Sprühdeos für sich – eine Woche später war sie tot. Jetzt will ihre Familie ein Sprühdosenverbot für unter 18-Jährige.

Jess ging in Quedgeley in England zur Schule. Sie war sportlich, hatte keine Probleme in der Schule und war sehr beliebt. Aber trotzdem ließ sie sich zu einem folgenschweren Fehler verführen, der sie das Leben kostete. Laut Aussagen aus ihrem Umfeld begann sie mit dem Schnüffeln von Deospray erst etwas eine Woche vor ihrem Tod. Ihre Eltern waren ahnungslos und wollen jetzt auf die Gefahr aufmerksam machen.  

 

Tragischer Unfall

Ausgerechnet ihr Zwillingsbruder Tom fand Jess am 20. November 2017 leblos in ihrem Zimmer - um sie herum lagen mehrere Deospray-Dosen. Von einem Selbstmord gehen weder die Eltern noch die Ermittler aus, sie glauben an einen tragischen Unfall.

 

Stiftung sorgt für Aufklärung

Jess Eltern haben nun zusammen mit ihrem Bruder, der Schule und lokalern Helfern die Stiftung „Jessi Trust“ gegründet. So wollen sie das Bewusstsein für diese Gefahr stärken und bieten Workshops für Eltern an, bei denen diese lernen das Risiko frühzeitig zu erkennen. Gegenüber der Zeitung „Daily Mail“ erklärte Jess Mutter Theresa Herbert: Wir müssen Eltern, junge Leute und Kinder darauf aufmerksam machen, denn ich hatte absolut keine Idee, was da los war. Tom sagte noch vor einigen Tagen zu mir, dass Jess das nicht hätte passieren dürfen, aber wir wussten einfach nicht, was im Gange ist.“ Zudem strebt die Stiftung eine Gesetzesänderung an. Sie fordert in Großbritannien ein Verkaufsverbot von Sprühdose an unter 18-Jährige.

Das Schnüffeln von Deospray ist auch in Deutschland ein Problem. Todesfälle wie 2010 in Baden Württemberg oder 2014 in Schleswig-Holstein.

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