GesundheitSchwangerschaftsvergiftung: Daran erkennst du sie

Inhalt
  1. Was sind die Symptome für eine Schwangerschaftsvergiftung? 
  2. Was sind die Ursachen für eine Schwangerschaftsvergiftung?
  3. Was genau ist eine Schwangerschaftsvergiftung?
  4. Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?
  5. Wie kann man eine Schwangerschaftsvergiftung verhindern?
  6. Wie wird Schwangerschaftsvergiftung behandelt?

Die Schwangerschaftsvergiftung gilt als eine der gefährlichsten Erkrankung für Mutter und Kind. Woran man sie erkennt, und was bei Symptomen zu tun ist.

 

Was sind die Symptome für eine Schwangerschaftsvergiftung?
 

  • erhöhter Blutdruck
  • starke Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen
  • starke Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen
  • vermehrte Eiweißausscheidung über den Urin
  • plötzliche, starke Gewichtszunahme der Schwangeren
     
Schwangerschaftsvergiftung  Baby Krankheit
Eine Schwangerschaftsvergiftung ist gefährlich für Mutter und Kind.
Foto: iStock
 

Was sind die Ursachen für eine Schwangerschaftsvergiftung?

Grundsätzlich kann es jede Frau treffen. Aber es gibt besondere Risikofaktoren, die eine Schwangerschaftsvergiftung begünstigen können.

  • Mehrfachschwangerschaften
  • Alter unter 18 oder über 40 Jahre
  • Autoimmunkrankheiten
  • Diabetes
  • Erkrankungen der Nieren
  • Fettleibigkeit
  • Gestose bei einer früheren Schwangerschaft
 

Was genau ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

Früher glaubte man, dass der mütterliche Körper ein Gift produziert. Dieser Vorgang sollte durch die Schwangerschaft ausgelöst werden. Doch das ist falsch. Heute geht man davon aus, dass es sich um eine Anpassungsstörung während der Schwangerschaft handelt.

Die Schwangerschaftsvergiftung, oder medizinisch Gestose, äußert sich in unterschiedlichen Symptomen. Der genaue Auslöser ist bis heute nicht geklärt. Ärzte unterscheiden zwischen einer früheren und einer späten Form dieser Erkrankung.

 

Wie gefährlich ist eine Schwangerschaftsvergiftung?

Die Schwangerschaftsvergiftung gehört zu den Haupttodesrisiken für Schwangere und deren ungeborene Kinder. Besonders gefährlich ist die späte Form der Schwangerschaftsvergiftung. Sie tritt in den letzten drei Monaten auf. In Deutschland leiden fünf bis zehn Prozent aller Schwangeren darunter. Hierbei werden allerdings auch sehr leichte Verläufe mitgezählt, die komplikationslos sind.

Bei der schwersten Form kann es zu Krampfanfällen gekommen. Und es können sich Thrombosen bilden. Tritt die Erkrankung kurz vor dem errechneten Geburtstermin auf, entscheiden sich die Ärzte meistens für einen Kaiserschnitt.

Bei der frühen Form Schwangerschaftsvergiftung müssen sich die Schwangeren häufig übergeben. Diese Variante der Erkrankung gibt sich in der Regel nach drei Monaten.

 

Wie kann man eine Schwangerschaftsvergiftung verhindern?

Verhindern kann man sie nicht. Die wichtigste Maßnahme ist es, alle wichtigen Vorsorgetermine einzuhalten und wahrzunehmen. Der Arzt entscheidet dann, je nach Verlauf der Erkrankung, welche Behandlung erfolgt. In leichten Fällen reicht es oftmals, den Bluthochdruck in den Griff zu bekommen.

 

Wie wird Schwangerschaftsvergiftung behandelt?

Mehr Entspannung und Wechselduschen können da schon probate Mittel sein. Reicht das noch nicht, wird noch ein Medikament gegen Bluthochdruck verschrieben.

Bei schwereren Formen sollten Schwangere stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Das gilt vor allem, wenn die Schwangere sehr starken Bluthochdruck entwickelt hat. Dieser muss dann dringend medikamentös behandelt werden, damit lebensbedrohliche Risiken wie Hirnblutungen verringert werden. Bei extrem hoher Gefahr muss das Kind per Kaiserschnitt zur Not frühzeitig geholt werden.

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