Sturm Schweres Unwetter in Deutschland: Diese Region hat es am stärksten getroffen

Das erste große Unwetter nach der Hitzewelle ist am Donnerstag über Deutschland gezogen und hat vor allem im Norden einigen Schaden angerichtet.

Die lang ersehnten Sommergewitter der letzten Stunden blieben nicht ohne Folgen. Tief „Nadine“ fegte mit orkanartigen Böen über Deutschland hinweg und sorgte für umgestürzte Bäume, Stromausfälle und Störungen im Bahnnetz.

Besonders der Norden Deutschlands war vom Sturm betroffen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wurden an der Nordseeküste Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer gemessen. Auch im Raum Hannover hatten die Menschen mit besonders schweren Unwettern zu kämpfen und in Niedersachsen fiel vereinzelnd der Strom aus. In Frankfurt musste der Flughafen für eine halbe Stunde gesperrt werden. Bis zu 1500 Flüge fielen aus.

Auch die Deutsche Bahn leidet unter den Unwetterfolgen. Bis zum Freitagmorgen waren die ICE-Strecken zwischen Hannover und Kiel, Bremen und Hamburg sowie zwischen Osnabrück und Löhne gesperrt. Wie lang die Störungen noch andauern und wie stark sich die Sperrungen auf den weiteren Bahnverkehr und den Betriebsablauf auswirken, konnte die Deutsche Bahn bisher nicht sagen.

Zum Wochenende wird es allerdings wieder etwas ruhiger. Laut dem DWD ist die große Hitzewelle zwar fürs Erste überstanden, doch Hoch „Kevin“ bringt erneut trockene Luft. Die Temperaturen bleiben daher sommerlich bei bis zu 30 Grad.

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