Natürliche HormontheraphieSeed Cycling: Durch Samen den weiblichen Hormonzyklus regulieren

Dank Seed Cycling können wir durch Samen unserem hormonellem Ungleichgewicht auf natürlichem Wege den Kampf ansagen. 

Ein hormonelles Ungleichgewicht, Menstruationsbeschwerden oder PMS sind wohl Probleme, die beinah jede Frau kennt. Folgen sind: unregelmäßige oder ausbleibende Zyklen, zu starke oder zu schwache Blutungen, Schlafstörungen, Heißhungerattacken, Müdigkeit, Haarausfall und und und... 

Durch eine natürliche Form der Nahrungsergänzung kann der weibliche Hormonzyklus wieder in die richtige Balance gebracht werden und damit auch die Empfängnischancen erhöhen. Die Rede ist von Seed Cycling oder auch Seed Rotation. Durch spezielle Samen, die bestimmte Öle, Vitamine und Nährstoffe enthalten, lässt sich die Östrogen- und Progesteron-Produktion in den jeweiligen Zyklusphasen stimulieren. 

 

Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus lässt sich in zwei Phasen unterteilen:

  • In der ersten Phase, der Folikelphase, baut sich die Gebärmutter nach der Menstruation wieder auf. Hierfür wird das Hormon Östrogen benötigt.
  • In der zweiten Phase, der Lutealphase, bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. In dieser Phase benötigt dein Körper Progesteron.

Gehörst du zu den Frauen, die keinen oder einen unregelmäßigen Zyklus haben, kannst du dich am Mondzyklus orientieren. Das gleiche gilt natürlich auch für Frauen in den Wechseljahren. Das Seed Cycling orientiert sich an diesen beiden Phasen und nimmt Einfluss auf die Produktion von Östrogen und Progesteron. 

 

Samen als Zaubermittel beim Seed Cycling

In der ersten Phase, die von Tag 1-14 in deinem Zyklus geht, benötigt dein Körper das Hormon Östrogen. Unterstützen kannst du die Östrogen-Produktion mit Kürbiskernen und Leinsamen. Diese beiden Nahrungsergänzungen enthalten Lignane, sogenannte Phytoöstrogene, die unserem körpereigenen Östrogen ähneln und daher den Hormonstoffwechsel ähnlich regulieren können.

In der ersten Phase unterstützen Kürbiskerne und Leinsamen die Östrogen-Produktion
Foto: iStock

In der zweiten Phase, von Tag 14-28 deines Zyklus, wird Progesteron benötigt. Durch Sonnenblumenkerne und Sesam kannst du deine körpereigene Progesteron-Produktion ankurbeln. Auch Sonnenblumenkerne enthalten Lignane, die durch ihre natürlichen Öle Hormone besser binden können. Sonnenblumenkerne enthalten außerdem Selen. Dieses Spurenelement unterstützt die Leber bei der Entgiftung und nimmt Einfluss auf die Aufrechterhaltung deiner Hormonbalance.

Sonnenblumenkerne und Sesam unterstützen die Progesteron-Produktion in der zweiten Phase
Foto: iStock

Tipps zum Vezehr

Pro Samenart empfiehlt sich je ein Esslöffel für den Verzehr. Achte beim Einkauf darauf, dass du rohe und ganze Bio-Samen kaufst, die du erst kurz vorm Verzehr mahlst.

Die Hartgesonnenen können die Samen gerne pur essen. Besonders lecker schmecken sie aber auch in Smoothies, in Salaten, in Saucen oder frisch über dein Müsli gestreut.

Wie du siehst, braucht diese natürliche Hormontheraphie nicht viel und kostet nicht viel. Alles was du brauchst, ist etwas Geduld, da sich erst nach 3-4 Zyklen erste positive Resultate zeigen. Viel Spaß beim Ausprobieren von Seed Cycling. 

 

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