BrelfiesSelfies vom Stillen posten?

Fotos von stillenden Müttern kursieren immer öfter im Internet. Allerdings gehen damit auch Anfeindungen seitens der Kritiker einher, die solche intimen Selbstdarstellungen frisch gebackener Mamas nicht gutheißen.

Dabei ist Stillen etwas ganz natürliches. Es ist nicht nur elementar für die Mutter-Kind-Bindung, sondern auch äußerst gesund für das Neugeborene:

 

So wichtig ist Stillen

Die deutsche Nationale Stillkommission – bestehend aus  Hebammen, Geburtshelfern, Kinderärzten, Wissenschaftlern und Kinderkrankenschwestern – veröffentlicht regelmäßig Stillempfehlungen für Mütter. Demnach sollen Babys möglichst das ganze erste Lebensjahr gestillt werden – zunächst ausschließlich, später abwechselnd mit entsprechender Beikost.

Jetzt machen die Vereinten Nationen (UN) - bestehend aus 193 Staaten weltweit - auf die Bedeutung des Stillens aufmerksam. Dafür rufen sie alle Mütter auf, Fotos von sich beim Stillen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram zu veröffentlichen - Hashtag Brelfies (#brelfies). Zahlreiche stolze Mütter folgten dem Aufruf:

 

Brelfies erobern das Internet

Diese sogenannten "Brelfies" (zusammengesetzt aus dem Englischen "Breastfeeding" und "Selfies") erobern nun das Internet. Dabei ist das Wohlwollen, Stillen in der Öffentlichkeit zu normalisieren, gar nicht mal so neu. Schon letztes Jahr zierten die Titel von Hochglanzmagazinen stillende Promi-Mamas, wie hier die australische Ausgabe der "Elle" mit dem stillenden Supermodel Nicole Trunfio:

Dieses Jahr also auf ein Neues - und wenn es sein muss, nächstes Jahr auch wieder. Und dann noch 2018. Und 2019. Und 2020. Eben so lange, bis das Stillen weltweit als das angesehen wird, was es ist: der natürlichste Vorgang der Welt...

 
Kategorien: