Finger weg!Vorsicht vor Sexgruppen auf Instagram: Einladungen mit kriminellem Hintergrund

Auf Instagram tummeln sich immer mehr Kriminelle. Wer Einladungen zu vermeintlich freizügigen Sexgruppen erhält, sollte extrem vorsichtig sein – und im Zweifel die Polizei einschalten. 
 

Inhalt
  1. Sexgruppen auf Instagram: Datenklau, um Geld zu machen
  2. Keine Missverständnisse: Auch Unwissende machen sich strafbar
  3. Einladungen ablehnen und die Polizei verständigen

Im Mai 2019 wurden im Netz Millionen Kontakte von Instagram-Nutzern offengelegt – nur ein Beweis dafür, dass die Social-Media-Plattform immer öfter ins Visier von Kriminellen gerät. 

Aktuell warnt ein österreichischer Medienbericht von 'Wann & Wo' vor Einladungen in vermeintlich freizügige Sexgruppen auf Instagram. Dahinter verbergen sich kriminelle Machenschaften. 

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Sexgruppen auf Instagram: Datenklau, um Geld zu machen

Immer mehr Menschen erhalten Einladungen zu Instagram-Gruppen, die mit Gruppennamen wie "Meine Fotos und Videos" zunächst harmlos erscheinen. Das Gruppenbild dürfte dann aber stutzig machen: Fast immer ist darauf eine halbnackte Frau zu sehen.

Wer einer dieser Gruppen beitritt, geht ein hohes Risiko ein. 

Die sogenannten Sex-Bots locken Instagram-User über diese Gruppen auf pornografische Seiten, wo Hacker ihre persönlichen Daten auslesen und damit Geld verdienen können. Auch vor Viren ist man auf solchen Seiten nicht geschützt. 

Viel schlimmer aber kommt es, wenn in solchen Gruppen kinderpornografisches Material geteilt wird. 
 
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Keine Missverständnisse: Auch Unwissende machen sich strafbar

Das Team von 'Wann & Wo' befragte den Cyberkriminal-Experten Harald Longhi zu dem sensiblen Thema. Er stellte unmissverständlich klar:

"Wenn [in solchen Gruppen] zum Beispiel kinderpornographische Inhalte geteilt werden, macht man sich strafbar.

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Einladungen ablehnen und die Polizei verständigen

Die Faustregel auf Instagram ist: Wer die Gruppe nicht kennt, der er beitreten soll, bleibt draußen. So haben Sexgruppen und die dahinterstehenden Cyber-Kriminellen erst gar keine Chance. 

Wer dubiose Einladungen erhält, sollte den Absender blockieren und die Gruppe(n) direkt bei Instagram oder auch bei der Polizei melden. 

Übrigens:
Die Bots springen vermehrt auf beliebte Hashtags wie #love und #happy an – selbst wenn diese auf einem privaten Instagram-Account verwendet werden. Wer Hashtags wie diese meidet, verringert die Gefahr von Sexgruppen-Einladungen. 

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