NiedersachsenSexueller Missbrauch in DRK-Kita: Praktikant soll sich an Kindern vergangen haben

In Niedersachsen sollen in einer Kita Kinder missbraucht worden sein. Jetzt wurde der Praktikant festgenommen – die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs verhärten sich.

 

Das kleine Dörfchen Bokeloh wird von einem Skandal erschüttert: In einer Kindertagesstätte des DRK (Deutschen Roten Kreuz) soll mindestens ein Kind missbraucht worden sein.

Die Eltern des Kindes hatten zuerst ihre Befürchtungen geäußert. Mehrere Hinweise sollen den Verdacht nach RTL-Informationen verstärkt haben. Daraufhin wurde der Praktikant bereits letzten Freitag festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Da die Ermittlungen noch in vollem Gange sind, ist bisher wenig über den Tatverdächtigen bekannt, außer, dass er 19 Jahre alt ist. Er absolvierte das Praktikum in der Kita Bokeloh im Rahmen seiner Ausbildung. Der Staatsanwalt geht nach aktuellem Stand von einer Wiederholungsgefahr aus.

Es sollen weitere Kinder befragt werden, um das volle Ausmaß des sexuellen Missbrauchs zu erfassen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich der Täter an mehreren Kindern vergangen hat.

Damit wird der Albtraum aller Eltern wahr. Anfangs fällt Kindern und Eltern die Trennung nicht leicht – beruhigen soll das Wissen, dass die Kleinen im Kindergarten sicher und gut aufgehoben sind. Wieso der Praktikant allein mit einzelnen Kindern war und wie es überhaupt zu dem Missbrauch kommen konnte, ist noch unklar. Das DRK gibt an, dass jegliche Mitarbeiter bei der Einstellung einer genauen Prüfung unterzogen würden.

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