Gesundheit„Sitzen ist das neue Rauchen“: Weniger Raucher, mehr Bewegungsmuffel

Laut einer neuen Studie greifen immer weniger Menschen zur Zigarette. Stattdessen herrscht jetzt jedoch großer Bewegungsmangel. Die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen steigt.

Nur noch 21 Prozent von 2.900 Befragten greifen zur Zigarette. Das ist eine gute Nachricht der Sporthochschule Köln. Dort hat Professor Ingo Froboesse eine Studie durchgeführt und ist zu diesem Ergebnis gekommen. Allerdings steht der Studie eine weitere aus Köln gegenüber. Das Ergebnis: Immer mehr Menschen in Deutschland werden zum Bewegungsmuffel.

„Sitzen ist das neue Rauchen“, sagt Professor Gerd Glaske, Leiter des „Länger besser leben.“-Instituts, schreibt „presseportal.de“. Jeder zehnte Mensch bewegt sich in seiner Freizeit nie länger als zehn Minuten am Stück. „Das ist viel zu wenig, um eine wirksame Prävention zur Vermeidung oder Verringerung von Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselkrankheiten zu erreichen.“

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt viel Bewegung, um diesen Erkrankungen vorzubeugen. Die Empfehlungen pro Woche belaufen sich auf 150 Minuten Bewegung mit mittlerer Anstrengung, wie zum Beispiel schnelleres Gehen oder Schwimmen. Alternativ 75 Minuten intensive körperliche Aktivität, wie Joggen oder zügiges Radfahren.

Die Krankenversicherung DKV hat festgestellt, dass nur noch 43 Prozent der Befragten einer Studie das empfohlene Mindestmaß an körperlicher Aktivität erreichen. 2010 waren es noch 60 Prozent, schreibt „tagesschau.de“. Der Trend geht also weg vom Rauchen in Richtung Bewegungsmuffel. Wirklich besser ist das bestimmt nicht.

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