Schönheits-OPSkurriler Beauty-Trend 2018: Die Bauchnabel-OP

Im Fachjargon "Umbilicoplastik" genannt, ist eine Bauchnabelverschönerung gerade ein großer Beauty-Trend. Was steckt hinter der OP und welche Risiken muss man bedenken?

 

Es ist schon etwas skurril: Mittlerweile kann man sich so ziemlich jede Stelle des Körpers verschönern lassen (wir sagen nur: Schamlippen-OP!). Neu hinzu kommt jetzt im Rahmen der plastischen Chirurgie die Umbilicoplastik - eine Bauchnabel-Operation. Topmodel Emily Ratajkowski unterzog sich eines solchen Eingriffs, kurzerhand wurde er in den USA und England immer beliebter. "Der Bauchnabel ist ein sehr wichtiger kosmetischer Eingriff für viele Frauen geworden", erzählt der der New Yorker Chirurg Darren Smith gegenüber Allure. "Viele mögen ihren Bauchnabel einfach nicht und wollen nach einer Schwangerschaft oder einer starken Gewichtsabnahme einen neuen." Der angeblich perfekte Bauchnabel ist eine angedeutete Vertiefung, nach der diese Frauen streben.

Skurriler Beauty-Trend 2018: Die Bauchnabel-OPiStock

 

Das passiert bei einer Bauchnabel-Korrektur

Frauen den Nabel nach ihren Wünschen richten. Denn diese können nach innen oder außen gestülpt, groß oder klein sein. Bei einem großen Bauchnabel, kann dieser kleiner geformt werden, in dem überschüssige Haut entfernt wird. Bei einer Bauchnabelkorrektur wird der Nabel entsprechend modelliert. Soll der Nabel vergrößert werden, wird mit Hilfe der umliegenden Haut die Öffnung erweitert. In beiden Fällen folgt anschließend eine Straffung. Der unkomplizierte Eingriff dauert eine halbe Stunde und kostet ca. 1000 Euro. 

 

Was ist eine Nabelbruch-OP?

Schwieriger ist eine Operation, bei der ein nach Außen gestülpter Nabel nach Innen geformt werden soll. Eine Nabelhernie, so der Fachbegriff, wird häufig ebenfalls aus ästhetischen Gründen gemacht. Es gibt aber auch Fälle (oft nach einer Schwangerschaft), bei denen eine Nabelbruch-OP sinnvoll ist: Wenn der Nabel schmerzt, weil das Darmgewebe eingeklemmt ist, macht der Bruch aus medizinischer Sicht Sinn. Dann übernehmen die Krankenkassen die OP, ansonsten zahlt man ebenfalls ca. 1000 Euro.

Wir hoffen, dass sich dieser Trend nicht durchsetzt - was kommt sonst als nächstes: Die Ohrläppchen?

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