ForschungSmartphone-Studie: Je älter Kinder sind, desto wichtiger ist die digitale Vernetzung

Im Rahmen der „Kinder-Medien-Studie 2018“ wurde untersucht, wie das Alter des Kindes mit der Wichtigkeit von digitalen Geräten zusammenhängt. Das Ergebnis: Je älter das Kind, desto wichtiger sind digitale Endgeräte.

Die von sechs Medienhäuser, wie der Spiegel Verlag, Grunar und Jahr, Zeit Verlag und vielen mehr in Auftrag gegebene „Kinder-Medien-Studie 2018“ beschäftigte sich mit 5,83 Millionen Kindern im Alter von sechs bis 13 Jahren sowie 1,43 Millionen Kindern zwischen vier und fünf Jahren. Das Ergebnis: Je älter die Kinder sind, desto wichtiger werden digitalen Endgeräten. Das Alter von neun Jahren scheint hierbei eine entscheidende Grenze zu sein. Jedes zweite neunjährige Kind hat bereits ein Smartphone oder ein Handy.

Digitale Endgeräte, wie Smartphones, Tablets oder Computer scheinen den Kindern wichtig zu sein. Auf der Wunschliste stehen diese nämlich ganz oben. 41 Prozent wünschen sich ein Handy oder ein Smartphone, 32 Prozent wünschen sich ein Tablet. Dennoch bleiben viele dem Printmedium treu. 70 Prozent lesen Bücher oder Zeitschriften mehrmals pro Woche.

Je älter die Kinder jedoch sind, desto breiter werden auch die Interessen und die Wichtigkeit von digitalen Geräten nimmt zu. Das Texten über Whatsapp wird immer wichtiger. So nutzen 90 Prozent der Zehn- bis 13-Jährigen das Smartphone zum Schreiben von Textnachrichten. Ebenfalls wichtig scheinen Facebook und Instagram zu sein. Sechs- bis Neunjährige hingegen benutzen das Gerät lieber zum Telefonieren. Mit zunehmenden Alter wird das Taschengeld übrigens nicht mehr nur für Süßigkeiten und Zeitschriften ausgegeben, sondern auch für Kosmetik, Fast Food und natürlich auch für ihre Smartphones.

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