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Bewusst Leben So einfach geht’s: 6 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in deiner Küche

Mehr Effizienz und weniger Plastik: Auch die Küche kann mit nur wenigen und simplen Tricks zu einem nachhaltigeren Ort werden. Wir zeigen dir, wie es geht.

So einfach geht’s: 6 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in deiner Küche
Foto: iStock/Switlana Symonenko

Jeder kann seinen Teil zum Thema Nachhaltigkeit beitragen. Gerade in der Küche ist Plastik ein großes Problem. Lebensmittel sind in Plastik verpackt und auch Küchenutensilien sind oft aus dem hartnäckigen Kunststoff gefertigt. Das geht jedoch auch anders. Es wird Zeit, in der Küche etwas zu ändern – also fangen wir doch einfach direkt damit an.

Wir haben sechs Tipps für mehr Umweltbewusstsein in der eigenen Küche:

 

1. Versuche Plastik zu vermeiden

Gerade in der Küche fällt es schwer, den gelben Sack nach einem Wocheneinkauf nicht direkt bis zum Rande zu füllen. Immer noch sind viele Lebensmittel in Plastik verpackt.

  • Kaufe in Supermärkten oder Wochenmärkten ein, in denen es Obst und Gemüse lose zu kaufen gibt
  • Kaufe lieber einen frischen Salatkopf als einen Fertigsalat in Plastik
  • Probiere einen Unverpacktladen aus
  • Kaufe kein Wasser in Plastikflaschen, sondern trinke das Wasser aus der Leitung. Wenn dir das Leitungswasser zu kalkhaltig ist, gibt es verschiedene Geräte, die das Wasser ganz einfach filtern
  • Verwende frisch gemahlenen Kaffee statt Kaffeekapseln
  • Denke an deinen Stoffbeutel beim Einkaufen – denn Papiertüten sind nicht unbedingt umweltfreundlicher als Plastiktüten
  • Nutze Baumwolltücher statt Küchenpapier
 

2. Achte auf die Energieeffizienz beim Kühlschrankkauf

Die Kühlgeräte von Liebherr belegen Spitzenplätze im Effizienzranking.
Foto: Liebherr

Weißt du, welche Energieeffizienz dein Kühlschrank hat? Nein? Denn das ist ein wichtiges Kriterium, auf das du bei der Anschaffung von Kühlgeräten unbedingt achten solltest. Das Energielabel gibt Aufschluss über verschiedene Produkteigenschaften wie Stromverbrauch oder Kühlvolumen. So lassen sich die Geräte bezüglich ihrer Effizienz besser vergleichen.

Doch die bisherigen Energielabels halfen nur noch wenig bei der Kaufentscheidung. Neben der Klasse A gab es auch die Klassen A+, A++, A+++. Deswegen wurde das Energielabel von der EU überarbeitet und die verschiedenen Produkte werden nun in die Effizienzklassen A bis G unterteilt – das stärkt nicht nur die Aussagekraft der Geräte, sondern gibt auch mehr Aufschlüsse für die Verbraucherinnen und Verbraucher. Das neue Energielabel ist ab März 2021 gültig.

Die Kühlgeräte von Hausgerätehersteller Liebherr belegen Spitzenplätze im Effizienzranking. Doch es wird nicht nur auf eine gute Energieeffizienz geachtet, sondern auch auf das Kühlvolumen, das Geräuschniveau, die Kälteleistung und auf eine lange Lebensdauer der Geräte. Somit werden kostbare Ressourcen unserer Umwelt geschont und dank der geringen Stromkosten auch noch der Geldbeutel.

 

3. Setze auf Qualität

Qualität statt Quantität ist ebenfalls ein wichtiges Motto für die Küche. Lieber sollte in langlebige und robuste Küchengeräte- und Utensilien gesetzt werden, als auf Masse oder Billigprodukte. Diese können zwar für den Moment ganz attraktiv sein, doch müssen meist nach wenigen Jahren wieder ausgetauscht werden.

Wenn wir einmal in hochwertige Geräte investieren, begleiten sie uns meist ein Leben lang. Das ist zum einen viel nachhaltiger und zum anderen auf lange Sicht auch besser für den Geldbeutel. Hausgerätehersteller Liebherr achtet beispielsweise darauf, dass seine Geräte nicht nur vom Design, sondern auch von der Technologie viele Jahre genutzt werden können.

 

4. Kaufe regional und saisonal ein

Um etwas Gutes für die Umwelt zu tun, solltest du öfter regionale Lebensmittel kaufen.
Foto: Liebherr/AdobeStock - Rawpixel.com

Lebensmittel haben bereits lange Transportwege hinter sich, bevor sie schön aufgereiht im Supermarkt zu finden sind. Deswegen ist es deutlich umweltbewusster, Lebensmittel regional und saisonal zu kaufen. Wenn du beispielsweise gerne Chia-Samen auf deinem Porridge isst, greife beim nächsten Einkauf einfach auf die regionale Alternative zurück - den Leinsamen. Und saftige Erdbeeren als Topping können auch bis zur Erdbeerzeit (Mai bis Juli) warten. 

Was super dabei hilft: ein saisonaler Obst und Gemüsekalender. Der sieht nicht nur stylish in der Küche aus, sondern zeigt, welches Obst- oder Gemüse wann Saison hat und mit gutem Gewissen in den Einkaufswagen gepackt werden kann.

Auch die richtige Kühlung zu Hause leistet einen wichtigen Beitrag. Denn generell beeinflussen Mikroorganismen die Haltbarkeit von Lebensmitteln und Kühlung verlangsamt die Aktivität der Organismen. Mit Technologien wie BioFresh gehört das Ressourcen verschwendende Wegwerfen von Lebensmitteln und das ständige Einkaufen der Vergangenheit an. So gewinnst du wertvolle Zeit und schonst den Geldbeutel.

 

5. Verwende nachhaltige Küchenutensilien

Ein weiterer Tipp: wiederverwendbare und plastikfreie Küchenutensilien. Es gibt genügend Küchenutensilien, die aus Bambus oder Holz bestehen und genauso effektiv und langlebig sind wie Produkte aus Plastik.

Hier ein paar Tipps, wie du nachhaltigere Küchenutensilien integrieren kannst: 

  • Küchenhelfer aus Holz (Kochlöffel, Schneidebrett, Reinigungsbürste, etc.)
  • Strohhalme aus Metall oder Glas
  • Waschbare Küchenschwämme
  • Bienenwachstücher
  • Aufbewahrungsdosen aus Glas oder Edelstahl
  • Dauerbackfolien für den Ofen
  • Selbstgemachtes Spülmittel
  • Stofftücher
  • Plastikfreie Mülltüten
 

6. Stelle dein Putzmittel selbst her

Biologische Reinigungsmittel sind deutlich besser für die Umwelt - und ganz einfach selbst herzustellen! 
Foto: iStock/ Yuliya Apanasenko

Schluss mit chemischen und aggressiven Reinigungsmitteln. Putzmittel lassen sich ganz einfach selbst herstellen – nämlich mit natürlichen Inhaltsstoffen. Das Gute? Das Zusammenbrauen für die Küchenhelfer ist keine Kunst: Für die meisten Reinigungsmittel hast du wahrscheinlich bereits alle Zutaten zu Hause parat. Du benötigst lediglich Natron, Soda, Zitronensäure und Essig.

Tipp: Lavendel macht sich in Reinigungsmitteln super. Einfach Lavendelblüten mit heißem Wasser übergießen, absieben und zu einem beliebigen Putzmittel hinzugeben. Das duftet himmlisch!

Die selbst gemachten biologischen Reinigungsmittel sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern sehen im richtigen Dosierspender (natürlich aus Glas) auch noch richtig stylish aus. 

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