Hautpflege bei Kälte So kannst du trockener und rissiger Haut im Winter entgegenwirken

Täglich sinken die Temperaturen, wir frieren und unsere Haut leidet. Rissige Lippen, Trockene Hände und juckende Haut sind der tägliche Begleiter. Aber eine Lösung ist in Sicht... 

Inhalt
  1. Die richtige Reinigung
  2. Geschmeidige Hände trotz Kälte
  3. Schluss mit trockenen Lippen
  4. Trinken nicht vergessen
  5. Strahlender Teint im Winter
  6. Gepflegte Winterhaut
  7. Weitere Tipps wie du dich vor der Kälte schützen kannst


 

Ganz Deutschland friert und unsere Haut muss leiden
Foto: iStock


Trotz meteorologischem Frühlingsbeginn am 01.03.2018 ist nun wieder der tiefste Winter ausgebrochen und ganz Deutschland friert. Klirrende Kälte und Frost und das, wo sich doch jeder langsam auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen freut. Besonders in den letzten Tagen konnten wir täglich Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt beobachten. Durch den Frost in Kombination mit trockener Heizungsluft leidet nicht nur unser Gemüt, sondern vor allem auch unsere Haut.
Trockene und raue Haut, Rötungen, Juckreiz und Blässe soweit das Auge reicht.
Wir zeigen dir hier 7 tolle Tipps, wie du deine Haut trotz Kälte schützen und pflegen kannst:

 

Die richtige Reinigung

Deine Haut kannst du auch schon präventiv vor dem Austrocknen schützen, indem du auf heiße Duschen oder Vollbäder verzichtest und lieber auf lauwarmes Wasser zurück greifst. Zusätzlich sind Duschöle empfehlenswerter als schaumbildende Duschgels, da diese einen rückfettenden Film hinterlassen. Für deine Gesichtshaut gilt: Verzichte erst mal auf stark austrocknende Peelings uns alkoholhaltiges Gesichtswasser. Sanfte Pflege ist hier die Lösung.

 

Geschmeidige Hände trotz Kälte

Da deinen Händen bei Kälte als erstes die Wärme entzogen wird, die Gefäße sich verengen und die Durchblutung schlechter wird, musst du deine Hände häufig eincremen, besonders nach dem Waschen. Tipp: Creme sie abends mit einer dicken Schicht ein, ziehe dünne Handschuhe drüber und lass es über Nacht einwirken.

 

Schluss mit trockenen Lippen

Deinen Lippen fehlen Talgdrüsen, weshalb die Fettzufuhr von außen wichtig ist. Im Winter trocknen deine Lippen daher besonders stark aus und können sogar einreißen. Befeuchte sie NIEMALS mit deiner Zunge, sondern habe einen pflegenden Lippenbalsam dabei.

 

Trinken nicht vergessen

Damit du dem ganzen Feuchtigkeitsverlust vorbeugen kannst, ist Trinken das A und O! Besonders toll im Winter sind ungesüßte Tees, die wärmen dich noch zusätzlich. Mach dir doch mal einen heißen Ingwertee, denn feurige Gewürze heizen dich von innen auf.

 

Strahlender Teint im Winter

Da bekanntlich die meiste Wärme über den Kopf verloren geht, muss unser Gesicht am meisten leiden. Neben Mützen, Schal und Handschuhen gibt es leider noch keinen hübschen Gesichtsschutz. Also cremt, cremt und cremt. Am besten immer mit fetthaltigen Produkten, die stark rückfettend sind und sich trotz des Fettgehaltes dünn auftragen lassen. Wer durch den oft kurzlebigen Winter nicht extra in neue Produkte investieren will, greift einfach zur klassischen Nachtcreme.

 

Gepflegte Winterhaut

Juckende Haut an Beinen und Ellenbogen kennt jeder. Aber: Nicht jucken, sondern pflegen! Pflegt die Stellen am besten mit Cremes aus Olivenöl, Sheabutter oder Panthenol oder mit reichhaltigen Lipid- und Urea-Lotionen. Ein beliebtes Mittel, um dem Frieren entgegenzuwirken, sind Strumpfhosen. Ob unter der Hose oder zum Kleid ist sie immer ein treuer Weggefährte. Leider bringen diese unsere Schienbeine besonders zum jucken. Cremt also diese auch immer ordentlich ein und greift zum Rasierer, auch wenn der ein oder andere sich sicher denkt, dass im Winter das eh niemand sieht. Ab einer gewissen Länge kann eine Reibung zwischen den Haaren und der Strumpfhose entstehen.
 

Cremt, Cremt und Cremt - so lautet die Devise. 
Foto: iStock
 

Weitere Tipps wie du dich vor der Kälte schützen kannst

Schuld an dem Austrocknen unserer Haut sind natürlich die Minusgrade. Denn ab -8 Grad stellt unserer Haut die natürliche Talgproduktion ein und bildet keinen schützenden Fettfilm mehr. Diese traurige Wahrheit paart sich mit dem Fluchten in stark beheizte Räume. Tipp: Alle paar Stunden einmal kurz StoßlüftenSo könnt ihr die Räume natürlich belüften und befeuchten. Eure Haut wird es euch danken. 
Eine unschöne Begleiterscheinung des kalten Wetters ist das Frieren. Jedem bekannt: Der Kälteschmerz. Dieser Schmerz ist ein Schutzmechanismus des Körpers, der uns vor Kälte warnt. Denn: Durch das Nicht-Beachten des Kälteschmerzes kann Gewebe geschädigt werden. Daher setzen wir im Winter lieber auf Michelin-Männchen im Zwiebellook.


 

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