Viren im WartezimmerKinderarzt: So kannst du dich vor den Viren im Wartezimmer schützen

Schniefnasen, bellender Husten und glühende Wangen - im Wartezimmer eines Kinderarztes lauern jede Menge Krankheitserreger. Doch wie groß ist das Risiko, dass sich mein Kind mit einer weiteren Krankheit ansteckt? 

Inhalt
  1. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, sich in einem Wartezimmer anzustecken? 
  2. Wo lauern die meisten Viren im Wartezimmer?
  3. Wie kann ich mich vor Viren im Wartezimmer schützen? 

Wenn unser Kind krank ist, gehen wir zum Kinderarzt. Gerade in den Wintermonaten sind die Wartezimmer der Kinderärzte rappelvoll und überall lauern Viren. Mit ihren kleinen verschnieften Fingern fassen sie alles an, stecken das Spielzeug des Kindes neben sich in den Mund und wir Eltern sitzen sorgenvoll daneben und fürchten, dass sich unser Kind wohlmöglich gleich die nächste Krankheit mit nach Hause nimmt. 

 

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, sich in einem Wartezimmer anzustecken? 

Ein gewisses Risiko besteht leider immer. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bereits erkältetes Kind mit einem anderen Virus ansteckt, ist relativ gering. Die Abwehrkräfte des Kindes arbeiten bei einer Viruserkrankung bereits auf Hochtouren, daher ist die Gefahr, dass es sich einen weiteren Infekt einhandelt, eher gering. Und zum Glück haben viele Kinderarztpraxen verschiedene Wartezimmer, eins nur für Babys und oft auch eins, in dem die besonders ansteckenden Krankheiten die Wartezeit überbrücken müssen.

 

Wo lauern die meisten Viren im Wartezimmer?

Alle Kinder stürtzen sich im Wartezimmer auf die Spielsachen und Bücher. Man sollte vermeiden, dass die Kinder sich die Sachen in den Mund stecken, was bei kleineren Kindern schwierig werden könnte. Am Besten ist es also, eigene Spielsachen oder ein Buch von Zuhause mitzubringen, wenn das nicht geht, nach dem Besuch beim Arzt so schnell wie möglich gründlich die Hände waschen. Von Zeitschriften, die vor allem für die Eltern ausliegen, geht wenig Gefahr aus, da Papier die meisten Keime schnell austrocknet. Vorsichtig sollte man bei Türklinken sein. Diverse Studien haben ergeben, dass Viren hier besonders lange überleben und schnell von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Auch hier hilft nur gründliches Händewaschen

 

Wie kann ich mich vor Viren im Wartezimmer schützen? 

Wenn die Luft stickig und aufgebraucht ist, Fenster auf und einmal kurz durchlüften. Die frische Luft ist gut für die Schleimhäute, denn auf ausgetrockneten Schleimhäuten können sich Viren besser festsetzen. Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen, sogenannte U-Untersuchungen, sollten langfristig und nicht auf den letzten Drücker gemacht werden, damit man nicht riskiert während der größten Grippewelle des Jahres im Wartezimmer zu sitzen. Wenn es sich doch nicht vermeiden lässt und das Wartezimmer voll ist, frag am Empfang, wie lang die voraussichtliche Wartezeit beträgt dann kannst du in der Zwischenzeit mit deinem Kind einen Spaziergang machen und verringerst so die Ansteckungsgefahr. 

 

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